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Dr. Sascha Ruppert-Karakas
Dr. Sascha Ruppert-Karakas ist seit August 2021 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Theorie an der LMU München. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich Politischer Theorie, insbesondere mit Fokus auf Autoritarismus, Ideologie, Extremismus und Gewalt. Er kann auf eine zehnjährige empirische Forschung zum Autoritarismus und den damit verbundenen Gewaltkonflikten in Syrien zurückblicken. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für sein Dissertationsprojekt, das einen eigenständigen Beitrag zur Autoritarismusforschung darstellt. Darin setzt er sich analytisch mit der politischen Theorie von Carl Schmitt auseinander und entwickelt einen Handlungsplan autoritärer Politik. Hierbei dekonstruiert er den Autoritarismus in Syrien seit der Machtergreifung der Baath-Partei in dessen Denkstruktur und Praxis. Die Veröffentlichung seiner Dissertation mit dem Titel "Die Politik des Antagonismus: Zur Dynamik autoritärer Lebenswelt in Assads Syrien" ist für Sommer 2024 geplant.
1 Ergebnis(se)
20.02.2024

Ora Szekely: Syria Divided. Patterns of Violence in a Complex Civil War

Ora Szekely will die Komplexität des Syrienkrieges anhand der Perspektiven der beteiligten Akteure beleuchten und dabei insbesondere die Diskrepanz zwischen den gewaltbegründenden Narrativen und dem tatsächlichen Gewalthandeln der zahlreichen Konfliktparteien in den Blick nehmen. Während es Szekely gelinge, die Gewaltnarrative zu dekonstruieren, indem sie aufzeigt, welche strategischen Kalküle tatsächlich für die „Muster der Gewalt“ verantwortlich seien, vernachlässige ihre Analyse die Rolle von Ideologie und die Konkretisierung der Machtstrukturen in Syrien, kritisiert Rezensent Sascha Ruppert-Karakas.