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Beiträge seiner Autor*innen

Die Beiträge von qualifizierten Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen machen das Portal für Politikwissenschaft erst zu dem, was es ist. Hier finden Sie alle Beiträge unserer Autor*innen und weitere Informationen zu ihren inhaltlichen Arbeitsschwerpunkten im Überblick.

Alle Veröffentlichungen von:
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Dr. Stefan Matern
Dr. Stefan Matern ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Theorie des Geschwister-Scholl-Instituts für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er promovierte zum Thema „Edward L. Bernays. Propaganda und Demokratie – Der epistemische Voluntarismus eines Emotionsregimes.“ Seine weiteren Schwerpunktthemen in Forschung und Lehre liegen im Bereich der Demokratietheorie und Rechtsphilosophie mit einem ideengeschichtlichen Fokus auf den Juristen Hans Kelsen und den Ökonomen Joseph Alois Schumpeter, sowie in einer interdisziplinären Inkorporierung sozialpsychologischer Forschung in die Politische Theorie.

Foto © Three Throne Productions
3 Ergebnis(se)
01.02.2024

Karl Loewenstein: Des Lebens Überfluß. Erinnerungen eines ausgewanderten Juristen

In seiner posthum veröffentlichten Autobiographie schildert der Rechts- und Politikwissenschaftler Karl Loewenstein auf unterhaltsame Weise sein in vielerlei Hinsicht außerordentliches Leben als das eines gescheiterten Musikers, eines „Pioniers des Menschenrechts auf Demokratie“ und nicht zuletzt selbsternannten Begründers der Politikwissenschaft in Deutschland. Stefan Matern zeigt sich in seiner Rezension begeistert von dem Erkenntnis- Unterhaltungswert der nun veröffentlichten Aufzeichnungen Loewensteins und lobt zugleich die gründliche kontextualisierende Arbeit der Herausgeber.

08.11.2023

Sergei Guriev, Daniel Treisman: Spin Dictators. The Changing Face of Tyranny in the 21st Century

Diese Analyse von Sergei Guriev und Daniel Treisman zeigt, mit welchen Mitteln heutige Autokraten ihre politische Macht sichern: Als Spin Dictators kreierten sie in Gesellschaften rund um den Globus wirkmächtige Narrative und setzten innenpolitisch auf Restriktionen oder die Privatisierung von Gewalt. Damit unterschieden sie sich von den „Angst-Diktatoren“ vorangegangener Tage. Stefan Matern lobt in seiner Rezension insbesondere die „analytische Seriosität und Konsequenz“ dieser 2022 bei Princeton University Press erschienenen Analyse“, die akademische Erwartungen (über)erfülle und zugleich kurzweilig formuliert und mit Anekdoten versehen für ihre Leser*innen zugänglich bleibe.

14.08.2023

Chris Bail: Breaking the Social Media Prism. How to Make Our Platforms Less Polarizing

Liberale Demokratien leben doch von diskursivem Austausch und der Auseinandersetzung? Chris Bail blickt ernüchtert auf dieses Ideal der Aufklärung, denn Studien belegen: Menschen neigen dazu, nach Diskussionen mit der Gegenseite noch stärker an ihren politischen Überzeugungen festzuhalten. Was dies für Debatten auf sozialen Medien bedeutet und über Polarisierung verrät, arbeitet er in diesem Buch heraus. Unser Rezensent lobt aus politiktheoretischer Perspektive „die Verbindung soziologischer und sozialpsychologischer Forschung, sowohl qualitativer als auch quantitativer Art“.