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1130 Ergebnisse gefunden

Ursula Münch / Heinrich Oberreuter / Jörg Siegmund (Hrsg.): Komplexe Farbenlehre. Perspektiven des deutschen Parteiensystems im Kontext der Bundestagswahl 2017

Ursula Münch / Heinrich Oberreuter / Jörg Siegmund (Hrsg.)

Komplexe Farbenlehre. Perspektiven des deutschen Parteiensystems im Kontext der Bundestagswahl 2017

Frankfurt a. M./New York,
Campus Verlag 2021

Dieser Tagungsband liefere Anstöße für eine Diskussion über die Zukunftsperspektiven des deutschen Parteiensystems nach den Bundestagswahlen 2017, schreibt Rezensent Oscar Gabriel. So werde unter anderem das Wahlergebnis analysiert, etwa die Tatsache, dass die Parteien der Mitte geschwächt, die Flügelparteien hingegen und der Ost-West-Gegensatz im Wählerverhalten gestärkt worden seien. Gefragt werde nach den Gründen des langwierigen Regierungsbildungsprozesses. Gabriel moniert die Heterogenität der Beiträge, es fehle eine schlüssige Konzeption, die alle Autor*innen hätten umsetzen können. 

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Der neue (Kalte?) Krieg. Das russische Ultimatum vom Dezember 2021 und die Folgen für die westliche Allianz

Wir befinden uns in einem neuen (Kalten?) Krieg, so Hannes Adomeit und Joachim Krause. Um das Ausmaß all dessen für die Ordnung Europas zu verdeutlichen, beantworten die Sirius-Autoren die Frage, welche Beweggründe und Zielsetzungen Putins Drohungen und der Invasion zugrunde liegen. Sie zeichnen nach, was er bisher unternahm, um seine Ziele zu erreichen – und wie der Westen wann (nicht) reagierte. Was bleibt, ist ein Ausblick darauf, was der Eintritt in diesen zweiten Kalten Krieg und fünf mögliche Ausgangsszenarien in der Ukraine für die westliche Staatengemeinschaft nun bedeuten.

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Marie-Luise Recker: Parlamentarismus in der Bewährung. Der Deutsche Bundestag 1949-2000

Marie-Luise Recker
Düsseldorf, Droste Verlag 2021

Unter dem Titel „Parlamentarismus in der Bewährung“ legt die Historikerin Marie-Luise Recker eine Studie über den Deutschen Bundestag vor, in dem sie den Wandel des Parlaments im Zeitraum zwischen 1949 und 2000 aufzeigt, problemorientiert zentrale Aspekte der Arbeit des Bundestages herausgreift und anhand zahlreicher Beispiele illustriert, so Rezensent Michael Kolkmann. Er schreibt, dass „dieser Band einen frischen sowie aktuellen, aber auch jederzeit geschichtswissenschaftlich fundierten Einblick in die parlamentarische Praxis der Bundesrepublik Deutschland“ erlaubt.

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Europa und EU: Untertitel

Europa und EU: auf dem Weg zur Eigenständigkeit? Demokratie und Frieden Wie gelang es, eine Organisation wie die EU zu schaffen? Möglich wurde es zum einen ......

Christian Heuser

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Dr. Christian Heuser, PhD, M.A.
Dr. Christian Heuser ist Medizinsoziologe, PhD, und M.A. in Soziologie. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsstelle für Gesundheitskommunikation und Versorgungsforschung des Universitätsklinikums Bonn.
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Christian Kreuder-Sonnen

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Juniorprof. Dr. Christian Kreuder-Sonnen
Juniorprof. Dr. Christian Kreuder-Sonnen lehrt Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Organisationen an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung „Global Governance“ am „Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung“ (WZB) und wissenschaftlicher Koordinator der DFG-Forschergruppe DFG Forschungsgruppe “Overlapping Spheres of Authority and Interface Conflicts in the Globlal Order (OSAIC)”.
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Alexandra Neumann

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Alexandra Neumann, M.A.
Alexandra Neumann, M.A. European Studies und B.A. Politikwissenschaft, promoviert am Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig (Lehrbereich Politisches System Deutschlands und Politik in Europa). In ihrer Dissertation erforscht sie, wie Großstädte Asylpolitik umsetzen und welche Erklärungen es für variierende Policy-Ergebnisse gibt. Konkret untersucht sie dies am Beispiel der Großstädte Leipzig und Dresden für den Zeitraum 2004 bis 2017. Ihre Arbeit verortet sich entsprechend in der lokalen Politikforschung und knüpft an Theorien und Konzepte der Policy- und Verwaltungsforschung sowie an die Forschung zum Regieren im Mehrebenensystem und zur Asylpolitik an. Seit 2018 fördert die „Hans-Böckler-Stiftung" ihr Dissertationsprojekt.

Foto © Nils Eisfeld
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Mathieu Boulègue

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Mathieu Boulègue
Mathieu Boulègue ist als Senior Research Fellow im Russia and Eurasia Programme beim Chatham House, The Royal Institute of International Affairs, in London tätig.
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Sven Leunig

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Dr. Sven Leunig
Dr. Sven Leunig ist Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, Institut für Politikwissenschaft. Seine Schwerpunkt sind Parlamentarismus, Populismus und Föderalismus.
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Ellen Bos / Astrid Lorenz (Hrsg.): Das politische System Ungarns. Nationale Demokratieentwicklung, Orbán und die EU

Ellen Bos / Astrid Lorenz (Hrsg.)
Wiesbaden, Springer VS 2021

Ellen Bos und Astrid Lorenz legen eine deutschsprachige Überblicksdarstellung zum politischen System Ungarns vor, die aktuelle Entwicklungen mit einbeziehe. Damit schließen sie eine Lücke, wie Rezensent Sven Leunig schreibt. Er ordnet die zentralen Aussagen der Aufsätze mit Blick auf die Entwicklung zum „illiberalen Staat“ Viktor Orbáns ein. Letztere habe bereits vor 2010 eingesetzt. So sei die Polarisierung des ungarischen Parteiensystems nicht allein eine Folge der Herrschaft Orbáns, sondern habe historische Wurzeln. Insgesamt sei den Herausgeberinnen ein gut fundierter Überblick über das politische System Ungarns gelungen, „dessen Lektüre nur zu empfehlen ist“, so Leunig. 

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Peggy Matauscheck: Wahlsystemreform in Deutschland. Plädoyer für ein Prämienwahlsystem mit Koalitionsbonus

Peggy Matauscheck

Wahlsystemreform in Deutschland. Plädoyer für ein Prämienwahlsystem mit Koalitionsbonus

Nomos, Baden-Baden 2021

Peggy Matauschek diskutiert Vorschläge für eine grundlegende Reform des Bundestagswahlrechts und plädiert für seine Weiterentwicklung hin zu einem Mehrheitswahlsystem. Aus Sicht des Rezensenten Daniel Hellmann blickt Matauschek dadurch aus einer "selten eigenommenen Perspektive?“ auf die Wahlrechtsreform. Gänzlich überzeugt ist er aber nicht: Immerhin basierten Matauscheks Vorschläge auf der Überzeugung, dass das geltende Wahlrecht keine hinreichende Konzentrationsleistung erbringe und damit die Regierungsbildung entscheidend beeinträchtige. Diese Ansicht werde aber nur von wenigen Forschenden vertreten. 

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Die Vision eines Europas „geeint, frei und in Frieden?“ heute

Die EU und ihre sechs östlichen Partner kommen am 15. Dezember 2021 zum sechsten Gipfeltreffen der „Östlichen Partnerschaft“ (ÖP) zusammen. Sie sollten ihre Zusammenarbeit grundlegend überdenken, finden Hugo von Essen und Andreas Umland. Die EU müsse besser zwischen langsamen und schnellen Reformern unterscheiden sowie die Integration des Assoziierungstrios Ukraine, Moldau und Georgien vertiefen, ihre brennenden Sicherheitsfragen angehen und ihnen wirksamer bei der Bekämpfung hybrider Bedrohungen helfen. Darüber hinaus sollte sich Brüssel stärker als bislang für die Demokratisierung in der gesamten ÖP-Region engagieren.

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Strukturprobleme der deutschen Demokratie. Ein Gespräch zwischen Roland Lhotta und Frank Decker

Dauerbaustellen und rasanter Wandel prägten die politische Landschaft der letzten Jahre gleichermaßen. Die Aussage, die deutsche Demokratie stecke in einer Krise, ist  daher schnell bei der Hand. Aber trifft diese Diagnose tatsächlich zu? Wir haben die Bundestagswahl und die Regierungsbildung zum Anlass genommen, um mit Frank Decker und Roland Lhotta über Strukturprobleme der deutschen Demokratie zu sprechen. Entstanden ist ein intensiver Dialog, in dem die beiden Professoren für Politikwissenschaft auf Bruchstellen in der politischen Architektonik der BRD eingehen, aber auch auf Stellschrauben für positive Entwicklungen hinweisen. 

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Katharina Hoppe/ Thomas Lemke: Neue Materialismen

...  repräsentativ-demokratischen Institutionen aus dem Tritt bringen, erscheinen die neuen Materialismen als sinniges Angebot, Politik auf allen Ebenen neu zu denken – vom politischen Subjekt über die Ethi ......

Markus Ludwigs / Stefanie Schmahl (Hrsg.): 30 Jahre Deutsche Einheit

Markus Ludwigs / Stefanie Schmahl (Hrsg.)

30 Jahre Deutsche Einheit

Recht und Politik. Beihefte (BH RUP), Band 8, 2021
Duncker & Humblot 2021

„Wir sind ‚noch längst nicht so weit, wie wir sein sollten. Aber zugleich sind wir viel weiter, als wir denken‘“. Diese Aussage des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier im Herbst 2020 diene als übergeordnetes Motto des von Markus Ludwigs und Stefanie Schmahl edierten Themenheftes, so Rezensent Michael Kolkmann. Letzterer hält die Publikation für ein „wichtiges Kompendium wissenschaftlicher Perspektiven auf das Erbe von 30 Jahren deutsch-deutscher Transformationsgeschichte“. Innerdeutsche Angleichungsprozesse sowie fortbestehende Divergenzen in vielen Bereichen werden analysiert und diskutiert. 

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