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Paul Kirchhof

Das Gesetz der Hydra. Gebt den Bürgern ihren Staat zurück!

München: Droemer 2006; 384 S.; geb., 19,90 €; ISBN 978-3-426-27407-1
Kirchhof fordert die Erneuerung des Staats, denn er sei zu einer Hydra verkommen, die unser Land fest im Griff habe. Seine Hauptkritik richtet sich gegen eine immer weiter wuchernde Bürokratie, die gemeinsam mit mächtigen Interessengruppen und Lobbyisten einen undurchdringlichen Dschungel an Vorschriften geschaffen hätte, in dem der Bürger längst verloren sei. Die Folge sei nicht nur eine erhebliche Staatsverschuldung, sondern auch ein Vertrauensverlust des Bürgers in den Staat. Daher fordert Kirchhof, das Dickicht zu lichten, die Bürokratie, Subventionen sowie die Staatsverschuldung nachhaltig abzubauen, um den Staat so wieder handlungsfähig zu machen. Dabei widmet er sich dem Thema der Gerechtigkeit, deren Herstellung und Verteidigung zu den wichtigsten Aufgaben des Staates gehören sollte und entwickelt „acht Prinzipien der Erneuerung“ (289 f.), beispielsweise wie sich mehr Steuergerechtigkeit erzielen lässt, um das „Hydra-Prinzip“ zu durchbrechen.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.3 | 2.32 | 2.35 | 2.21 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Paul Kirchhof: Das Gesetz der Hydra. München: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/26806-das-gesetz-der-hydra_31273, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 31273 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken