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Bernd Stöver

Der Kalte Krieg

München: C. H. Beck 2003 (Wissen in der Beck'schen Reihe); 128 S.; 7,90 €; ISBN 3-406-48014-4
Der schmale Band richtet sich in erster Linie an Leser aus der politischen Bildung. Für Politikwissenschaftler wird der knappe Überblick über Entstehung, Verlauf und Ende des Kalten Krieges allenfalls als Einstiegslektüre in Proseminaren eine sinnvolle Lektüre sein. Stöver benutzt bewusst den Begriff „Kalter Krieg", obwohl sich in der Literatur weithin der Begriff „Ost-West-Konflikt" durchgesetzt hat. Er will damit die Brisanz und Friedensgefährdung des Konflikts unterstreichen. Sein Buch bietet im Wesentlichen eine Zusammenstellung der wichtigsten Entwicklungen während dieser Periode, wobei daraus nie ein bloßer Faktenfriedhof wird. Stöver gelingt es neben der Vermittlung wichtiger Daten durchaus, komplizierte Zusammenhänge deutlich zu machen. Dabei konzentriert er sich allerdings vor allem auf die Supermächte-Konfrontation im engeren Sinne. Die Politik der Alliierten und Allianzen wird eher am Rande einbezogen.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.2 | 4.22 | 2.64 | 2.62 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Bernd Stöver: Der Kalte Krieg München: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/18632-der-kalte-krieg_21612, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 21612 Rezension drucken