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Andreas Feuerstein

Human Rights and the War on Terrorism. The Bush Administration's Treatment Of Alleged Enemy Combatants And The United States Judiciary's Reaction Thereupon

Stuttgart: ibidem-Verlag 2005; 159 S.; pb., 19,90 €; ISBN 978-3-89821-463-6
Was bedeutet der Anti-Terror-Krieg der Bush-Administration für die US-amerikanische Demokratie und wie reagiert die amerikanische Justiz auf damit verbundene Menschenrechtsverletzungen? Welche Haltung nimmt der US-Supreme-Court hinsichtlich des exterritorialen Gefangenenlagers Guantanomo Bay ein? Am Beispiel von drei Rechtsfällen (Rumsfeld gegen Padilla, Hamdi gegen Rumsfeld, Rasul gegen Bush) untersucht Feuerstein die Praxis des Obersten Gerichtshofes. Er versteht die Judikative als politischen Akteur und bettet seine Untersuchung in den Gesamtkontext des politischen Systems ein. Außerdem berücksichtigt er vergleichbare Fälle des nationalen Notstands in der Geschichte der USA. Was die Auslegung der Verfassungsmäßigkeit betrifft, kommt er zu folgendem Fazit: „So far, in times of national crisis, the Judiciary in the Unitetd States has repeatedly proven that when the going gets tough it sticks with Executive, routinely affirming the constitutionality of its actions, no matter how troubling they were.” (19)
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.64 | 2.22 | 4.42 Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Andreas Feuerstein: Human Rights and the War on Terrorism. Stuttgart: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/25297-human-rights-and-the-war-on-terrorism_29304, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 29304 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken