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Oliver Hidalgo

Kants Friedensschrift und der Theorienstreit in den Internationalen Beziehungen

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2012 (Globale Gesellschaft und internationale Beziehungen); 223 S.; brosch., 34,95 €; ISBN 978-3-531-18477-7
Im Studium der Internationalen Beziehungen kommt man an Kants Schrift „Zum ewigen Frieden“ nicht vorbei, so die Kernthese von Oliver Hidalgo. Der Autor, Dozent für Politikwissenschaft in Regensburg, hat bereits Arbeiten zu de Tocqueville (siehe Buch-Nr. 27118) und Montesquieu (siehe Buch-Nr. 36593) veröffentlicht. Trotz ihrer Wichtigkeit bleibe die Rezeption der Schrift „Zum ewigen Frieden“ von Immanuel Kant innerhalb der Internationalen Beziehungen fragmentarisch, sie werde nicht als in sich geschlossenes Gesamtwerk verstanden. Darum widmet sich Hidalgo in ersten Teil einer systematischen Untersuchung der gesamten Kant’schen Friedenstheorie. Da Hidalgo davon ausgeht, dass Kants Konzeption sich einer Einreihung in das Paradigmenspektrum der Internationalen Beziehungen verweigert, wechselt er die Perspektive: Anstatt die Prämissen der Friedensschrift strikt in die Theorienlandschaft der Internationalen Beziehungen einzuordnen, soll Hidalgos Beitrag neue Perspektiven auf die Theoriendebatte selbst eröffnen.
Marcel Lewicki (LEW)
Student der Politikwissenschaft, Ludwig-Maximilians-Universität München.
Rubrizierung: 4.1 | 5.33 Empfohlene Zitierweise: Marcel Lewicki, Rezension zu: Oliver Hidalgo: Kants Friedensschrift und der Theorienstreit in den Internationalen Beziehungen Wiesbaden: 2012, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/34588-kants-friedensschrift-und-der-theorienstreit-in-den-internationalen-beziehungen_41556, veröffentlicht am 16.08.2012. Buch-Nr.: 41556 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken