Helmut Reinicke

Kryptogramme der Macht. Philosophische Attacken

Freiburg i. Br.: Ça ira 1998; 167 S.; 24,- DM; ISBN 3-924627-54-1
In acht kurzen Essays untersucht Reinicke die verdeckten Machtstrukturen der heutigen Gesellschaft. Die häufigen Ausflüge in die Ideengeschichte dienen ihm dabei als Ideengeber oder als Abgrenzungen. Nur Karl Marx darf dabei immer als leuchtendes Beispiel gesellschaftlicher Analyse und Kritik erscheinen. Die Welt in der wir leben wird als ein pathologischer Zustand gedeutet, in dem die Menschen sich selbst freiwillig durch Werbung und Technologie in eine neue Unmündigkeit begeben. "So läßt sich alles Leben in der neuen Epoche des Kapitalismus zusammenfassen: pervertierte Erfüllung." (16) Inhalt: Kleine Expeditionen ins neuere afrikanische Bewußtsein; Gewaltiges Hören; Höhlenfeuer; Descartes' Traum; Die Macht des Seins; Blut, Brunft und Technik. Ernst Jüngers Rasse aus Stahl; Höllenfeuer; Die Wirtbarkeit der Erde. Zweihundert Jahre Kants "Zum ewigen Frieden".
Markus Lang (ML)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 5.42 Empfohlene Zitierweise: Markus Lang, Rezension zu: Helmut Reinicke: Kryptogramme der Macht. Freiburg i. Br.: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/6057-kryptogramme-der-macht_8236, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 8236 Rezension drucken

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