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Hermann K. Heußner / Otmar Jung (Hrsg.)

Mehr direkte Demokratie wagen. Volksbegehren und Volksentscheid: Geschichte - Praxis - Vorschläge. Mit einem Vorwort von Hans-Jochen Vogel

München: Olzog 1999; 380 S.; pb., 24,80 DM; ISBN 3-7892-8017-8
Dieser Band ist eine Auftragsarbeit für das Kuratorium für Mehr Demokratie, dem die meisten Autoren angehören. Dementsprechend handelt es sich nicht um eine kontroverse Darstellung des Themas, sondern um ein Plädoyer für mehr direkte Demokratie mit vielen Beispielen aus der Praxis. Inhalt: Tilman Evers: I. Volkssouveränität und parlamentarisches System - Ideologiegeschichtliche Wurzeln einer aktuellen Debatte (23-40); II. Was lehrt die deutsche Geschichte? Reinhard Schiffers: Schlechte Weimarer Erfahrungen? (41-60); Otmar Jung: Die Volksabstimmungen der Nationalsozialisten (61-73); Ulrich Bachmann: Warum enthält das Grundgesetz weder Volksbegehren noch Volksentscheid? (75-86). III. Wie machen es die anderen? Andreas Gross: Die schweizerische Direkte Demokratie (87-100); Hermann K. Heußner: Ein Jahrhundert Volksgesetzgebung in den USA (101-122); Anna Capretti: Direkte Demokratie in Italien (123-141). Roland Erne: IV. Wege zur Demokratisierung der Europäischen Union (143-157); V. Wie sieht es in den deutschen Ländern aus? Klaus Hahnzog: Bayern als Motor für unmittelbare Demokratie (159-176); Ralph Kampwirth: Bremen: Die Angst der Parteien vor dem "entfesselten" Volk (177-188); Petra Paulus: Im Osten viel Neues? - Direktdemokratische Bilanz der ostdeutschen Verfassungsgebung (189-204); Michael Efler: Der Kampf um Mehr Demokratie in Hamburg (205-222); Gunther Jürgens: Die anderen Bundesländer (223-236). VI. ... und wie in den Gemeinden und Kreisen? Roland Geitmann: Der Siegeszug der kommunalen Direktdemokratie (237-254). VII. Direkte Demokratie in der Praxis: Fälle: Carsten Nemitz: Auf dem Weg zu kommunalen Bürgerentscheiden in Bayern (255-267); Andreas Schimmer: "Ihre Stimme für den Bußtag, weil Feiertage unbezahlbar sind" - Der Kampf der Nordelbischen Kirche für die Erhaltung des Buß- und Bettages (269-286); Brigitte Kliegis / Ulrich G. Kliegis: Der Volksentscheid über die Rechtschreibreform in Schleswig-Holstein 1998 (287-306); Frank Rehmet: Der Bürgerentscheid über die Verwaltungsspitze in Riedstadt / Hessen (307-318); Stefanie Lackner / Volker Mittendorf: Bürgerbegehren in Niedersachsen: wenig bürgerfreundlich (319-332). VIII. Pro und Contra Direkte Demokratie: Diana Schaal / Gerd Habermann: 22 Argumente für skeptische Zeitgenossen (333-350); Thomas Mayer / Tim Weber: IX. Die Kampagne zur Einführung des Volksentscheids auf Bundesebene - Anregungen und Vorschläge, wie das gehen könnte (351-361); Britta Kurz: X. Ein Vorschlag für die Bundesebene: Der Gesetzentwurf von Mehr Demokratie e. V. zur Einführung einer bundesweiten Volksgesetzgebung (363-376).
Andreas Hallermann (AH)
Dr., Politikwissenschaftler, Referent im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Erfurt.
Rubrizierung: 2.32 | 2.5 | 2.64 | 2.61 | 2.21 | 2.325 Empfohlene Zitierweise: Andreas Hallermann, Rezension zu: Hermann K. Heußner / Otmar Jung (Hrsg.): Mehr direkte Demokratie wagen. München: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/10206-mehr-direkte-demokratie-wagen_12074, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 12074 Rezension drucken