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Waldemar Hummer (Hrsg.)

Sicherheit und Terrorismus. Rechtsfragen aus universeller und regionaler europäischer Sicht

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2005; 355 S.; brosch., 56,50 €; ISBN 3-631-52626-1
Die Autoren des Sammelbandes, der aus Vorträgen auf dem 27. österreichischen Völkerrechtstag im Jahr 2002 hervorgegangen ist, gehen das seit dem 11. September im Fokus völkerrechtlicher wie sicherheitspolitischer Diskussionen stehende Thema Terrorismus aus drei Perspektiven an. Im ersten Teil werden Grundlagen und neue Entwicklungen einer globalen Sicherheitsarchitektur thematisiert. Während Gerhard Hafner die Rolle der Vereinten Nationen in der internationalen Sicherheitsarchitektur vorstellt, widmet sich Thomas Mayr-Harting der Rolle der „neuen“ NATO. Karl Zemanek dagegen thematisiert völkerrechtliche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus. Im zweiten Teil geht es um die Veränderungen der europäischen Sicherheitsarchitektur seit dem 11. September. Von den Autoren Waldemar Hummer, Werner Schroeder und Thomas Desch werden die Rahmenbedingungen europäischer Sicherheit, Rechtsfragen der Verschmelzung der WEU mit der EU und Krisenbewältigung im Rahmen der GSVP angesprochen. Der abschließende dritte Teil – für die deutsche Politikwissenschaft wohl nur von begrenztem Interesse – widmet sich der Frage des neutralen Österreichs in der aktuellen globalen und europäischen Sicherheitsarchitektur. Aus dem Inhalt: I. Grundlagen und neue Entwicklungen in der universellen Sicherheitsarchitektur Hanspeter Neuhold: Grundlagen und Rahmenbedingungen internationaler Sicherheit auf universeller Ebene (21-53) Gerhard Hafner: Die „neuen“ Vereinten Nationen in der internationalen Sicherheitsarchitektur (55-97) Thomas Mayr-Harting: Die „neue“ NATO in der internationalen und europäischen Sicherheitsarchitektur (99-109) Karl Zemanek: Völkerrechtliche Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Mittel zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus (111-125) II. Grundlagen und neue Entwicklungen in der regionalen (europäischen) Sicherheitsarachitektur Waldemar Hummer: Grundlagen und Rahmenbedingungen internationaler Sicherheit auf regionaler Ebene – am Beispiel der europäischen Sicherheitsarchitektur (129-208) Werner Schroeder: Rechtsfragen der „Verschmelzung“ der WEU mit der EU (209-245) Thomas Desch: Militärische und nicht-militärische Krisenbewältigung im Rahmen der GSVP unter besonderer Berücksichtigung der „Petersberg-Aufgaben“ (247-291) III. Das dauernd neutrale Österreich in der aktuellen universellen und regionalen Sicherheitsarchitektur – völkerrechtliche, verfassungsrechtliche und gesetzliche Problemlagen Karl Zemanek: Dauernde Neutralität und internationale Sicherheit zu Beginn des XXI. Jahrhunderts (295-306) Theo Öhlinger: Die österreichische Neutralität aus verfassungsrechtlicher Sicht (307-319) Hans Winkler: Die einfachgesetzliche Umsetzung der österreichischen Neutralität (321-345)
Florian Weber (FW)
M. A., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 4.2 | 4.1 | 4.3 | 4.22 | 2.4 | 3.6 Empfohlene Zitierweise: Florian Weber, Rezension zu: Waldemar Hummer (Hrsg.): Sicherheit und Terrorismus. Frankfurt a. M. u. a.: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/24139-sicherheit-und-terrorismus_27807, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 27807 Rezension drucken