Harald Eberhard / Konrad Lachmayer / Gerhard Thallinger (Hrsg.)

Transitional Constitutionalism. Proceedings of the 2nd Vienna Workshop on International Constitutional Law

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2007 (Schriften zum Internationalen und Vergleichenden Öffentlichen Recht 1); 176 S.; brosch., 28,- €; ISBN 978-3-8329-2338-9
„Transnational Constitutionalism“ befasst sich als Teil des internationalen Verfassungsrechts nicht lediglich mit der formalen Analyse konstitutioneller Kontinuität oder Inkontinuität. Im Blickpunkt stehen insbesondere veränderte Interpretationen grundlegender Verfassungsprinzipien in Transitionsprozessen. Neben der Analyse der Verfassungsentwicklungen in den jungen Staaten Litauen und Ost Timor widmen sich auch drei Beiträge den Verfassungstransitionen in den etablierten Staaten Sudan, Chile und Argentinien. Besonders der Beitrag über die Legitimität der internationalen Verwaltung eines Territoriums am Beispiel der Administration der Vereinten Nationen im Kosovo macht die Verbindung zwischen nationaler Transition und internationalem Recht deutlich. Abschließend werden die Aufgaben und Chancen der 2006 neugegründeten Peacebuilding Commission in Transitionsprozessen beleuchtet. Der Tagungsband enthält die Beiträge des Zweiten Wiener Workshops zum internationalen Verfassungsrecht im Mai 2006 .
Jost Wübbeke (JW)
Student, Lehrstuhl für Internationale Politik, Ruhr-Universität Bochum.
Rubrizierung: 2.2 | 2.21 | 4.3 | 4.41 | 2.61 | 2.65 | 2.67 | 2.68 Empfohlene Zitierweise: Jost Wübbeke, Rezension zu: Harald Eberhard / Konrad Lachmayer / Gerhard Thallinger (Hrsg.): Transitional Constitutionalism. Baden-Baden: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/26787-transitional-constitutionalism_31248, veröffentlicht am 28.03.2008. Buch-Nr.: 31248 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken

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