Portal für Politikwissenschaft

Thema: China und die globalisierte Welt

Chinas Aufstieg zur Weltmacht
Politische und wirtschaftliche Entwicklungen im „Reich der Mitte“

Shanghai ist neben Hongkong die wichtigste Wirtschaftsmetropole in China und ein Zeichen für dessen wirtschaftlichen Aufschwung. Foto: Peggy und Marco Lachmann-Anke / PixabayShanghai - Symbol für Chinas wirtschaftlichen Aufschwung. Foto: Peggy und Marco Lachmann-Anke / PixabayChina entwickelte sich vom Agrarstaat zu der größten Volkswirtschaft der Welt, was diese Zusammenstellung an Berichten und Informationen verdeutlicht. Den Status erreichte das Land, indem es das ökonomische System von der Plan- zu einer Marktwirtschaft reformierte. Zwischen den Jahren 2000 bis 2010 befand sich das Wirtschaftswachstum mehrfach im zweistelligen Bereich. Innenpolitisch hatte der Aufschwung die Entstehung einer neuen Mittelschicht zur Folge, während ländliche Bevölkerungsteile weiterhin von großer Armut betroffen sind. Das außenpolitische Bild Chinas ist insbesondere durch die wirtschaftliche Stärke bestimmt, das Land hat sich zu einer Wirtschaftsmacht entwickelt. Die bedeutende Position im internationalen System will die Regierung durch die „Belt-and-Road“-Initiative manifestieren, mit der internationale Handelsbeziehungen in Asien, Afrika und Europa auf- und ausgebaut werden sollen. Hierdurch sehen sich die USA als bisher dominierende Wirtschaftsmacht zunehmend herausgefordert und betrachten die Exportnation China als ernsthafte Gefahr. So zielt Donald Trump mit seiner China-Politik auf eine stärkere Unabhängigkeit der USA von Importen. Doch auch politisch entwickelt sich das Reich der Mitte zu einer Weltmacht. Mit einem ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat und durch die wirtschaftlichen Verflechtungen gewinnt es auch außenpolitisch an Gewicht.
zum Digirama


Rezension

Das Problem sind wir
Momentaufnahme aus Sachsen

Kulturpolitik in Thueringen

Das Problem der derzeit vielfach diagnostizierten Krise im Westen, so die erfrischend ungewöhnliche Grundthese Dirk Neubauers, sind nicht immer nur die Parlamente, die Bürokratie, die Konzerne oder die Parteien, sondern träge, desinteressierte und wohlbehütete Bürgerinnen und Bürger selbst. Die Problemverursacher sind für ihn: Wir, die Bürger. Wir, der öffentliche Stillstand. Wir, die Politik. Wir, die Medien. Am Ende werden aber auch die Hoffnungsträger benannt: Wir, die Veränderer. Neubauer liefert kritische Einsichten eines Praktikers und plädiert für die Stärkung der lokalen Demokratie.

zur Rezension

 

Thema: Integrationspolitik in Deutschland

Das Integrationsparadox
Warum gelungene Integration zu mehr Konflikten führt

Foto: Gerd Altmann / PixabayFoto: Gerd Altmann / PixabayEine erfolgreiche Integration habe keinesfalls zur Folge, dass die Gesellschaft homogener, harmonischer oder konfliktfreier werde. Vielmehr, so die zentrale Aussage des Buches, erhöhe sich das Konfliktpotenzial. Die Begründung dafür sei, schreibt Rezensent Rainer Lisowski, schnell gegeben: Gestiegene Integration steigere Selbstbewusstsein, und Souveränität nähre Forderungen nach noch mehr Teilhabe beziehungsweise, weiter gefasst, nach mehr Mitsprache bei der Diskussion um gesellschaftliche Spielregeln. Für Aladin El-Mafaalani sei ein erstarkender, gegen die Offenheit gerichteter Rechtspopulismus ein Beleg dafür, dass Integration gelinge. Der gefühlte Heimatverlust etwa habe mehr mit Digitalisierung, Strukturwandel und der politischen Vernachlässigung des ländlichen Raums zu tun als mit Migranten. Rassismus sei zwar weiterhin ein Thema, lasse laut El-Mafaalani aber nach. Gegenläufig suggeriere die aufgeheizte öffentliche Wahrnehmung des Themas jedoch etwas anderes. Daher spricht El-Mafaalani von einem Diskriminierungsparadoxon. Auch weltweit gesehen beobachtet er eine Entwicklung zum Besseren: Die Schere, die anfänglich durch die Globalisierung und durch die Kolonialisierung weiter Teile der Welt enorm auseinandergegangen sei, schließe sich langsam. Während die Ungleichheit zwischen den Staaten sinke, steige sie innerhalb der Staaten – ein paradoxer Effekt der Globalisierung.
zur Rezension


Thema: Brexit

Digirama-Update
Boris Johnsons neuer Brexit-Kurs

Boris Johnson ist seit Juli 2019 Premierminister des Vereinigten Königreichs und steuert auf einen No-Deal-Brexit zu. Welche Auswirkungen die Neubesetzung der Position des Regierungschefs auf die Austrittsverhandlungen mit der EU, den Backstop und die britische Politik haben könnte, wird in den Aktualisierungen des Digiramas zum Brexit thematisiert. In der aktuellen Version finden sich zusätzlich Forschungsartikel und wissenschaftliche Beiträge zu Boris Johnsons Brexit-Plänen, zur innenpolitischen Dynamik in Großbritannien und zu den Folgen der Parlamentsaussetzung.

zum Digirama

suchen & finden

Die Annotierte Bibliografie


Über diese Suche wird der Zugang zur Annotierten Bibliografie der Politikwissenschaft eröffnet, zu finden sind über 40.000 Kurzrezensionen aus dem Zeitraum von 1996 bis 2016. Erfasst ist damit die politikwissenschaftlich relevante Fachliteratur mit deutscher ISBN. Die erweiterte Suche bietet die Möglichkeit, für die eigene Forschungstätigkeit gezielt zu bibliografieren. Zu zahlreichen  ausgewählten Themen aus verschiedenen Politikbereichen sind außerdem Auswahlbibliografien zusammengestellt.

Thema: China und die globalisierte Welt

Machtverschiebungen
Chinas Aufstieg und die große Krise

Chinas Aufstieg stellt die internationale Ordnung vor neue Herausforderungen. Eine der bedeutendsten Veränderung in der Weltpolitik ist die wachsende Interdependenz. Sie besteht in den vielfältigen Verflechtungen, die sich insbesondere in der zunehmenden wirtschaftlichen Integration zeigen. Als die wichtigste aufstrebende Wirtschaftsmacht ist Chinas ökonomische Entwicklung nicht nur Motor, sondern auch zum Gradmesser für die Weltwirtschaft geworden. Stefan Schmalz blickt aus soziologischer Perspektive auf Chinas Aufstieg vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise 2008/2009.

zur Rezension

Suchen...