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13 Ergebnisse gefunden

Transformationsproblematik in Georgien

... Trotzdem ist Georgien weiterhin, so das Urteil von Vardo Kopaleishvili, eine illiberale Demokratie, die jenseits allgemeiner Wahlen zahlreiche Charakteristiken eines liberaldemokratischen Systems vermissen ......

Der Hohe Repräsentant für Bosnien und Herzegowina

... n Repräsentation der Bürger, worin ein „Defekt“ des Regimes bestehe. Da bürgerliche Freiheitsrechte beschädigt seien, liege eine „illiberale Demokratie“ (205) vor. Bisher sei der Friede nicht selbsttragen ......

Demokratisierung der Demokratie

... nur unkonsolidierte und illiberale Demokratien, etwa in Osteuropa oder Lateinamerika, sind verbesserungswürdig. Auch für etablierte Demokratien stellt sich immer wieder die Frage nach ihrer Qualität ......

Defekte Demokratie

... „reserved domains“ besitzen, in denen z. B. das Militär in seinen Entscheidungen nicht kontrolliert werden kann. Illiberale Demokratien besitzen Defizite im Bereich Rechtsstaatlichkeit, dem vierten Idealtyp ......

Defekte Demokratie

... rechtsstaatlicher Teilregime mehr oder weniger große Beschädigungen aufweisen. Dabei handelt es sich um die exklusive Demokratie, die illiberale Demokratie, die delegative Demokratie sowie die Enklavendemokratie. ......

Philip Manow: Unter Beobachtung. Die Bestimmung der liberalen Demokratie und ihrer Freunde

Berlin 2024, Suhrkamp

Anders als der Mainstream der politikwissenschaftlichen Krisenliteratur schließt Philip Manow nicht an die gleichsam bekannten wie ineffektiven Bewältigungsstrategien an, urteilt unserer Rezensent Dirk Jörke: Mit seiner Diagnose einer durch die Überkonstitutionalisierung der Politik seit den 1990er-Jahrenden einhergehenden Entpolitisierung gelinge es Manow dagegen, zur Aufklärung über die gegenwärtige Krise beizutragen – auch wenn das Werk mit Blick auf die historische Einordnung der Demokratie selbst Leerstellen aufweise.

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Werner J. Patzelt: Ungarn verstehen. Geschichte – Staat - Politik

Ungarn verstehen. Geschichte – Staat - Politik

München, Langen Müller Verlag GmbH 2023

Werner J. Patzelt möchte unser Bild Ungarns korrigieren. Inhaltlich berichtet sein Buch über die Historie des Magyarenstaates, über Polarisierung und wägt Argumente sowie Kritik an einer den „wahren Volkswillen“ interpretierenden Politik durch den national-konservativen FIDESZ ab. Als Forschungsdirektor des der ungarischen Regierung nahestehenden Mathias Corvinus Collegiums (MCC) in Brüssel zeichne er dabei „ein vergleichsweise positives Bild“ des politischen Systems unter Viktor Orbán, so unser Rezensent Sven Leunig. Im Resultat sieht Leunig einen Blickwinkel auf die Politik und Kultur Ungarns, der aber nicht auf wissenschaftlichen Standards beruhe.

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