/ 11.06.2013
Angst und Politik in der europäischen Geschichte
Franz Bosbach (Hrsg.)
Angst und Politik in der europäischen Geschichte
Dettelbach: Verlag J. H. Röll 2000 (Bayreuther Historische Kolloquien 13); XIX, 233 S.; ISBN 3-89754-156-4Angst, verstanden als eine Verhaltensbereitschaft, wird im 20. Jahrhundert selbst Gegenstand historischer Untersuchungen. Der Beziehung von Angst und Politik galt das Interesse des 14. Bayreuther Historischen Kolloquiums. Die hier dokumentierten Beiträge fragen "ausgehend von konkreten historisch-politischen Handlungszusammenhängen [...], welche Bedeutung der Angst für das politische Handeln in verschiedenen Epochen der europäischen Geschichte zuzumessen sei" (XVI). Der Schwerpunkt der Beiträge ...
Franz Bosbach (Hrsg.)
Angst und Politik in der europäischen Geschichte
Dettelbach: Verlag J. H. Röll 2000 (Bayreuther Historische Kolloquien 13); XIX, 233 S.; ISBN 3-89754-156-4Angst, verstanden als eine Verhaltensbereitschaft, wird im 20. Jahrhundert selbst Gegenstand historischer Untersuchungen. Der Beziehung von Angst und Politik galt das Interesse des 14. Bayreuther Historischen Kolloquiums. Die hier dokumentierten Beiträge fragen "ausgehend von konkreten historisch-politischen Handlungszusammenhängen [...], welche Bedeutung der Angst für das politische Handeln in verschiedenen Epochen der europäischen Geschichte zuzumessen sei" (XVI). Der Schwerpunkt der Beiträge ...
Franz Bosbach (Hrsg.)
Angst und Politik in der europäischen Geschichte
Dettelbach: Verlag J. H. Röll 2000 (Bayreuther Historische Kolloquien 13); XIX, 233 S.; brosch., 48,- DM; ISBN 3-89754-156-4Angst, verstanden als eine Verhaltensbereitschaft, wird im 20. Jahrhundert selbst Gegenstand historischer Untersuchungen. Der Beziehung von Angst und Politik galt das Interesse des 14. Bayreuther Historischen Kolloquiums. Die hier dokumentierten Beiträge fragen "ausgehend von konkreten historisch-politischen Handlungszusammenhängen [...], welche Bedeutung der Angst für das politische Handeln in verschiedenen Epochen der europäischen Geschichte zuzumessen sei" (XVI). Der Schwerpunkt der Beiträge liegt in der frühen Neuzeit.
Inhalt: Wiebke Putz-Osterloh: Angst und Handeln aus psychologischer Sicht (1-11); Wolfgang Bergsdorf: Politik und Angst (13-28); Gerd Spittler: Die Bewältigung von Todesangst. Krieg und Hungerkrisen bei den Tuareg (29-51); Alfred Kneppe: Metus und Securitas. Angst und Politik in der römischen Kaiserzeit (53-66); Peter Segl: Angst in Pamiers im Sommer 1321. Die "Entdeckung" einer antichristlichen Verschwörung im Bund mit islamischen Mächten (67-84); Ulrich G. Leinsle: Kasuistik der Angst. Metus in der Moralphilosophie und -theologie der frühen Neuzeit (85-99); Antje Oschmann: Der metus iustus in der deutschen Kriegsrechtslehre des 17. Jahrhunderts (101-131); Paulette Choné: Angst im Spiegel der Emblematik (16.-17. Jahrhundert) (133-149); Franz Bosbach: Angst und Universalmonarchie (151-166); Hermann Joseph Hiery: Angst und Krieg. Die Angst als bestimmender Faktor im Ersten Weltkrieg (167-224); Christoph Kampmann: Zur Funktion und zur Instrumentalisierbarkeit der Angst in der Politik: Stellungnahmen und Diskussion (225-231).
Heinz-Werner Höffken (Hö)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg.
Rubrizierung: 4.41
Empfohlene Zitierweise: Heinz-Werner Höffken, Rezension zu: Franz Bosbach (Hrsg.): Angst und Politik in der europäischen Geschichte Dettelbach: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/12384-angst-und-politik-in-der-europaeischen-geschichte_14795, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 14795
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Dr., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg.
CC-BY-NC-SA