/ 12.06.2013
Paul Lendvai
Auf schwarzen Listen. Erlebnisse eines Mitteleuropäers
München: Goldmann 2001; 448 S.; 8,95 €; ISBN 3-442-15110-4Der Autor arbeitete lange Jahre als Korrespondent der Financial Times, dann als Chefredakteur und Intendant im Österreichischen Rundfunk. Zudem hat er sich mit Büchern und Artikeln einen Namen als Ost- und Südosteuropa-Experte gemacht. Seine fesselnd geschriebene Autobiographie führt den Leser von der Zeit des Nationalsozialismus über Lendvais Inhaftierung und Berufsverbot als angeblicher Trotzkist während der Zeit der kommunistischen Schauprozesse bis zu seiner Tätigkeit als Journalist in Öster...
Paul Lendvai
Auf schwarzen Listen. Erlebnisse eines Mitteleuropäers
München: Goldmann 2001; 448 S.; 8,95 €; ISBN 3-442-15110-4Der Autor arbeitete lange Jahre als Korrespondent der Financial Times, dann als Chefredakteur und Intendant im Österreichischen Rundfunk. Zudem hat er sich mit Büchern und Artikeln einen Namen als Ost- und Südosteuropa-Experte gemacht. Seine fesselnd geschriebene Autobiographie führt den Leser von der Zeit des Nationalsozialismus über Lendvais Inhaftierung und Berufsverbot als angeblicher Trotzkist während der Zeit der kommunistischen Schauprozesse bis zu seiner Tätigkeit als Journalist in Österreich. Mal Beobachter, mal Opfer der Zeitgeschichte, war Lendvai oft im Brennpunkt der Geschehnisse. Vor allem die Schilderung seiner Verfolgung im Ungarn Anfang der Fünfzigerjahre geben einen nachdrücklichen Eindruck von der Absurdität und Inhumanität des damaligen kommunistischen Systems.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.1 | 2.62 | 2.312 | 2.4
Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Paul Lendvai: Auf schwarzen Listen. München: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/14068-auf-schwarzen-listen_16855, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 16855
Rezension drucken
M. A., Politikwissenschaftler.
CC-BY-NC-SA