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/ 11.06.2013
Ilka Boeck

Die Abgrenzung der Rechtsetzungskompetenzen von Gemeinschaft und Mitgliedstaaten in der Europäischen Union. Zur Notwendigkeit und zu den Vorteilen bzw. Nachteilen der Aufstellung eines Kompetenzkataloges in den Gemeinschaftsverträgen

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2000 (Schriftenreihe Europäisches Recht, Politik und Wirtschaft 228); 276 S.; ISBN 3-7890-6415-7
Rechtswiss. Diss. Freiburg i. Br.; Gutachter: J. Schwarze, J. Becker. - Seit dem Ende der 80er-Jahre greift die EG immer stärker in gliedstaatliche Kompetenzbereiche regulierend ein. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich gerade die deutschen Bundesländer für die Einführung eines Kompetenzkataloges zur Abgrenzung der Rechtszuständigkeit zwischen der EG und den Mitgliedstaaten besonders engagiert haben. Die Frage nach der Notwendigkeit, einen Kompetenzkatalog in den Gemeinschaftsverträgen au...
Ilka Boeck

Die Abgrenzung der Rechtsetzungskompetenzen von Gemeinschaft und Mitgliedstaaten in der Europäischen Union. Zur Notwendigkeit und zu den Vorteilen bzw. Nachteilen der Aufstellung eines Kompetenzkataloges in den Gemeinschaftsverträgen

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2000 (Schriftenreihe Europäisches Recht, Politik und Wirtschaft 228); 276 S.; brosch., 85,- DM; ISBN 3-7890-6415-7
Rechtswiss. Diss. Freiburg i. Br.; Gutachter: J. Schwarze, J. Becker. - Seit dem Ende der 80er-Jahre greift die EG immer stärker in gliedstaatliche Kompetenzbereiche regulierend ein. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich gerade die deutschen Bundesländer für die Einführung eines Kompetenzkataloges zur Abgrenzung der Rechtszuständigkeit zwischen der EG und den Mitgliedstaaten besonders engagiert haben. Die Frage nach der Notwendigkeit, einen Kompetenzkatalog in den Gemeinschaftsverträgen aufzustellen, steht im Vordergrund dieser Studie. Die Autorin analysiert die im europarechtlichen Schrifttum evaluierten Anwendungsschwierigkeiten und die Problemlösungsfähigkeit eines Kompetenzkataloges. Dabei nutzt sie einen Vergleich der bundesstaatlichen Ordnungen der USA, Österreichs und Deutschlands zur Abgrenzung der Rechtsetzungszuständigkeit von föderaler und gliedstaatlicher Ebene. Boeck plädiert für die Aufstellung eines Kompetenzkatalogs unter "Beibehaltung der überwiegend weit und final angerichteten Normen" (248), um so das inhärente Moment europäischer Integrationsdynamik zu bewahren.
Stefan Gänzle (Gä)
Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 3.23.7 Empfohlene Zitierweise: Stefan Gänzle, Rezension zu: Ilka Boeck: Die Abgrenzung der Rechtsetzungskompetenzen von Gemeinschaft und Mitgliedstaaten in der Europäischen Union. Baden-Baden: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/12695-die-abgrenzung-der-rechtsetzungskompetenzen-von-gemeinschaft-und-mitgliedstaaten-in-der-europaeischen-union_15178, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 15178 Rezension drucken
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