/ 12.06.2013
Niki Sarantidou
Die griechische Außenpolitik in den frühen 90er Jahren. Bestimmungsfaktoren, Konflikte und Ergebnisse
Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2000 (Europäische Hochschulschriften: Reihe XXXI, Politikwissenschaft 420); 222 S.; brosch., 33,23 €; ISBN 3-631-36658-2Politikwiss. Diss. Berlin; Gutachter: M. Kerner. - Die Autorin untersucht die Gründe für die Spannungen zwischen Athen und Skopje anlässlich der Wahl der Staatsbezeichnung "Makedonien" des im Januar 1991 unabhängig gewordenen Landes. Am Beispiel dieses Konfliktes in den frühen 90er-Jahren wird die Einflusskraft internationaler Institutionen auf die Politik von Mitgliedstaaten analysiert. Die Autorin entwickelt ein theoriegeleitetes Arbeitsmodell, in dem sie den Einfluss externer Strukturen (EPZ)...
Niki Sarantidou
Die griechische Außenpolitik in den frühen 90er Jahren. Bestimmungsfaktoren, Konflikte und Ergebnisse
Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2000 (Europäische Hochschulschriften: Reihe XXXI, Politikwissenschaft 420); 222 S.; brosch., 33,23 €; ISBN 3-631-36658-2Politikwiss. Diss. Berlin; Gutachter: M. Kerner. - Die Autorin untersucht die Gründe für die Spannungen zwischen Athen und Skopje anlässlich der Wahl der Staatsbezeichnung "Makedonien" des im Januar 1991 unabhängig gewordenen Landes. Am Beispiel dieses Konfliktes in den frühen 90er-Jahren wird die Einflusskraft internationaler Institutionen auf die Politik von Mitgliedstaaten analysiert. Die Autorin entwickelt ein theoriegeleitetes Arbeitsmodell, in dem sie den Einfluss externer Strukturen (EPZ) sowie der öffentlichen Meinung - als unabhängige Variablen - auf die Regierungspolitik bezieht. Es folgt eine Darstellung der Grundzüge griechischer Außenpolitik nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Stellung Griechenlands im internationalen System vor dem Jahr 1989. Daran schließt sich die Analyse der Anpassungsleistung griechischer Regierungspraxis gegenüber internen und externen Erwartungen im Zusammenhang mit dem Makedonienkonflikt an. Sarantidou kommt dabei zu dem Ergebnis, dass der Einfluss der öffentlichen Meinung in zentralistischen politischen Systemen sehr hoch ist. Darüber hinaus beleuchtet sie die Gründe für den verhältnismäßig geringen Einfluss der EU im Rahmen der EPZ auf die Lösung des "Makedonienkonflikts".
Inhaltsübersicht: 2. Internationale Institutionen und interne Präferenzstruktur von Staaten; 3. Die Stellung Griechenlands im internationalen System bis 1989/90; 4. Neue außenpolitische Herausforderungen für Griechenland seit 1990; 5. Interne Präferenzstruktur und Außenpolitik; 6. Struktur und Einflusskraft der EPZ; 7. Der Makedonienkonflikt.
Stefan Gänzle (GÄ)
Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.22 | 2.61 | 3.7 | 3.4
Empfohlene Zitierweise: Stefan Gänzle, Rezension zu: Niki Sarantidou: Die griechische Außenpolitik in den frühen 90er Jahren. Frankfurt a. M. u. a.: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/13787-die-griechische-aussenpolitik-in-den-fruehen-90er-jahren_16530, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 16530
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Politikwissenschaftler.
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