/ 11.06.2013
Marion Gräfin Dönhoff
Macht und Moral. Was wird aus der Gesellschaft?
Köln: Kiepenheuer & Witsch 2000; 205 S.; 8,64 €; ISBN 3-462-02941-XGräfin Dönhoff ist aus dem öffentlichen Leben der Bundesrepublik kaum mehr wegzudenken. Seit über fünfzig Jahren beobachtet und kommentiert sie kritisch das politische Geschehen. Dabei fordert sie in der jüngsten Zeit verstärkt die Rückbesinnung auf die Grundlagen des Staates und die Rückkehr zu einem ethischen Minimalkonsens als Basis des öffentlichen Lebens. In diesem Band sind eine Reihe von Artikeln und Berichten der Autorin versammelt - einige davon wurden erst kürzlich in dem Magazin "Zeit...
Marion Gräfin Dönhoff
Macht und Moral. Was wird aus der Gesellschaft?
Köln: Kiepenheuer & Witsch 2000; 205 S.; 8,64 €; ISBN 3-462-02941-XGräfin Dönhoff ist aus dem öffentlichen Leben der Bundesrepublik kaum mehr wegzudenken. Seit über fünfzig Jahren beobachtet und kommentiert sie kritisch das politische Geschehen. Dabei fordert sie in der jüngsten Zeit verstärkt die Rückbesinnung auf die Grundlagen des Staates und die Rückkehr zu einem ethischen Minimalkonsens als Basis des öffentlichen Lebens. In diesem Band sind eine Reihe von Artikeln und Berichten der Autorin versammelt - einige davon wurden erst kürzlich in dem Magazin "Zeitpunkte" veröffentlicht.
Inhalt: Wenn die Leute politische Dummheiten begehen, nützt auch der schönste Optimismus nichts (1999). Macht und Moral: Was heißt eigentlich Ehre? (2000); Von der Kulturgesellschaft zur Konsumgesellschaft (1999); Am Ende aller Geschichte? (1989); Die Verantwortung des Einzelnen (1999); Der Motor des Marktsystems (1998); Die Deutschen - wer sind sie? (1981); Finis Germaniae (1957); Der Rechtsstaat in Gefahr? (1981); Antisemitisch? (1999); Was soll, was darf die Kirche? (1981); Besser wäre, dass einer stürbe (1975); Der Alte Fritz und die neuen Zeiten (1991); Der kategorische Imperativ (1999). Das Fleisch ist mächtig, der Geist ist schwach: Des deutschen Michels Schlaf (1961); 25 Jahre nach Hitler (1970); Zurück zur Bescheidenheit (1973); "Der Punk steckt im Kopf" (1994). Deutsche Einheit: Wer einigte Deutschland? (1999); Für eine deutsche Nationalhymne (1951); Die Flammenzeichen rauchen (1953); Ein harter Kampf in Moskau (1955); Nach Moskau fahren oder nicht (1956); Die Quittung für den langen Schlaf (1961); Willy Brandt (1992); Keine Bösewichte (1995). Schatten der Vergangenheit: Totengedenken 1946 (1946); Das "heimliche Deutschland" der Männer des 20. Juli (1946); Falkenhausens Gefängnisrekord (1949); Sechs Herrenmenschen (1954). Ritt gen Westen: Ritt gen Westen (1946); Menschen im Abteil (1947); Brief aus dem Nichts (1949); Glückliche Zufälle (1999); Wie ich Janssen zu Gesicht bekam (1999); Helmut Bleks (1998); Zum Tode von Hans Lehndorff (1987); Theodor Eschenburg (1989). Pax Baltica: Ein Kreuz auf Preußens Grab (1970); Kant gehört der Menschheit (1999); Pax Baltica (1998). Deutschland und die Welt: Nur in einem Land? (1982); Der nahe Osten lässt sich nicht kaufen (1952); Ein schwarzer Tag (1963); Deutsche Schande (1968); Brief aus dem Süden (1998).
Stefan Göhlert (SG)
M. A., Politikwissenschaftler, Protokollchef und Bürgerbeauftragter in der Verwaltung der Stadt Jena.
Rubrizierung: 2.3 | 2.35 | 2.33
Empfohlene Zitierweise: Stefan Göhlert, Rezension zu: Marion Gräfin Dönhoff: Macht und Moral. Köln: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/13126-macht-und-moral_15728, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 15728
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M. A., Politikwissenschaftler, Protokollchef und Bürgerbeauftragter in der Verwaltung der Stadt Jena.
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