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/ 11.06.2013
Erwin Weissel

Politik für Profiteure. Die politische Ökonomie des Neoliberalismus

Wien: Pro Media 2000 (Edition Forschung); 208 S.; ISBN 3-85371-157-X
Dieses leicht verständliche, flüssig und passagenweise auch witzig geschriebene Buch setzt sich kritisch mit wesentlichen Elementen neoliberalen Denkens (z. B. "schlanker Staat") auseinander, zeigt logische Brüche in der Argumentation auf und macht Ansatzpunkte für Kritik deutlich. Es ist auch ohne wirtschaftliche Vorkenntnisse verständlich, da vor allem die ersten Kapitel grundlegende ökonomische Zusammenhänge in einfacher und anschaulicher Form präsentieren. Trotz des lockeren Tons und der tei...
Erwin Weissel

Politik für Profiteure. Die politische Ökonomie des Neoliberalismus

Wien: Pro Media 2000 (Edition Forschung); 208 S.; 34,- DM; ISBN 3-85371-157-X
Dieses leicht verständliche, flüssig und passagenweise auch witzig geschriebene Buch setzt sich kritisch mit wesentlichen Elementen neoliberalen Denkens (z. B. "schlanker Staat") auseinander, zeigt logische Brüche in der Argumentation auf und macht Ansatzpunkte für Kritik deutlich. Es ist auch ohne wirtschaftliche Vorkenntnisse verständlich, da vor allem die ersten Kapitel grundlegende ökonomische Zusammenhänge in einfacher und anschaulicher Form präsentieren. Trotz des lockeren Tons und der teilweise anekdotenhaften Darstellung ist das Buch des emeritierten Wiener Professors für Volkswirtschafts-, Sozial- und Finanzpolitik inhaltlich fundiert, auch wenn natürlich im Rahmen einer solchen Darstellung nicht immer alle Details ausführlich diskutiert werden können und so manches deutlich verkürzt präsentiert wird.
Silke Becker (Be)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.2622.2 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Erwin Weissel: Politik für Profiteure. Wien: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/12908-politik-fuer-profiteure_15470, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 15470 Rezension drucken
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