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/ 11.06.2013
Gunnar Berg (Hrsg.)

Runder Tisch und direkte Demokratie

Opladen: Leske + Budrich 2000; 93 S.; kart., 12,68 €; ISBN 3-8100-2763-4
Im Rahmen der seit 1994 wieder belebten Tradition akademischer Disputationen an der Universität Halle-Wittenberg setzten sich Wissenschaftler sowie ehemals und heute politisch Tätige kritisch mit den "Runden Tischen", ihrer Bedeutung für den Umbruch in der DDR sowie mit dem Sinn der heutigen Anwendung dieses Verfahrens auseinander. Den Vorträgen sind zwei Eröffnungsreden des Rektors der Universität sowie des Oberbürgermeisters von Wittenberg vorangestellt. Darüber hinaus erläutert der Herausgebe...
Gunnar Berg (Hrsg.)

Runder Tisch und direkte Demokratie

Opladen: Leske + Budrich 2000; 93 S.; kart., 12,68 €; ISBN 3-8100-2763-4
Im Rahmen der seit 1994 wieder belebten Tradition akademischer Disputationen an der Universität Halle-Wittenberg setzten sich Wissenschaftler sowie ehemals und heute politisch Tätige kritisch mit den "Runden Tischen", ihrer Bedeutung für den Umbruch in der DDR sowie mit dem Sinn der heutigen Anwendung dieses Verfahrens auseinander. Den Vorträgen sind zwei Eröffnungsreden des Rektors der Universität sowie des Oberbürgermeisters von Wittenberg vorangestellt. Darüber hinaus erläutert der Herausgeber des Bandes und ehemalige Rektor der Universität in zwei Beiträgen Geschichte und Bedeutung der akademischen Disputation. Kurze Biographien der Vortragenden ergänzen den Band. Aus dem Inhalt: Thesenvortrag: Rita Süssmuth: Runde Tische und qualitative Weiterentwicklung der Demokratie (27-32); Friedrich Schorlemmer: Der Dialog war der eigentliche Durchbruch (35-43); Uwe Thaysen: Das Vermächtnis der Runden Tische ist die Fähigkeit zur zivilgesellschaftlichen Einmischung (45-50). Disputation: Rüdiger Fikentscher: Runde Tische - Instrumente zur Ausgestaltung der Demokratie (53-56); Ludwig Ehrler: Runde Tische als Mittel der Selbstorganisation in Krisenzeiten (59-61); Everhard Holtmann: Runder Tisch und Parlamentarismus - zwei unvereinbare Entscheidungsverfahren (63-68). Replik: Uwe Thaysen: Runde Tische als reaktivierbare Institution der unmittelbaren Beteiligung (71-73); Friedrich Schorlemmer: Die Demokratie braucht Runde Tische zu Grundfragen der Kommune (75-78); Rita Süssmuth: Wir brauchen das persönliche Bürgerengagement! (79-81).
Julia von Blumenthal (JB)
Prof. Dr., Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin.
Rubrizierung: 2.332.314 Empfohlene Zitierweise: Julia von Blumenthal, Rezension zu: Gunnar Berg (Hrsg.): Runder Tisch und direkte Demokratie Opladen: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/12802-runder-tisch-und-direkte-demokratie_15335, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 15335 Rezension drucken
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