/ 11.06.2013
Susanne Baier-Allen (Hrsg.)
The Future of Euro-Atlantic Relations
Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2000 (Schriften des Zentrum für Europäische Integrationsforschung 18); 226 S.; ISBN 3-7890-6447-5Mit dem Ende des Ost-West-Konfliktes ist das bis dahin tragende Fundament der euro-atlantischen Beziehungen weggefallen. Bislang haben gemeinsame Wert- und Sicherheitsvorstellungen aber auch weiterhin das Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und ihren europäischen Partnern sichern können. Zunehmend prägen jedoch Momente des Wettbewerbs und der Konfrontation die transatlantischen Beziehungen. Vor diesem Hintergrund haben auf Einladung des Zentrums für Europäische Integrationsforschung Wiss...
Susanne Baier-Allen (Hrsg.)
The Future of Euro-Atlantic Relations
Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2000 (Schriften des Zentrum für Europäische Integrationsforschung 18); 226 S.; geb., 78,- DM; ISBN 3-7890-6447-5Mit dem Ende des Ost-West-Konfliktes ist das bis dahin tragende Fundament der euro-atlantischen Beziehungen weggefallen. Bislang haben gemeinsame Wert- und Sicherheitsvorstellungen aber auch weiterhin das Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und ihren europäischen Partnern sichern können. Zunehmend prägen jedoch Momente des Wettbewerbs und der Konfrontation die transatlantischen Beziehungen. Vor diesem Hintergrund haben auf Einladung des Zentrums für Europäische Integrationsforschung Wissenschaftler, Beamte und Politiker Untersuchungen zu einzelnen Aspekten der Zukunft der euro-atlantischen Beziehungen vorgelegt. Da mit den ersten beiden Blöcken des Buches, nämlich bezüglich der sicherheits- und wirtschaftspolitischen Beziehungen, die aktuellen Felder transatlantischer Friktionen untersucht werden, gewinnt der dritte Abschnitt besondere Bedeutung, der nach dem gemeinsamen atlantischen Band fragt. Deutlich wird hier, dass auf der transatlantischen Agenda die genannten gemeinsamen Wertvorstellungen zunehmend geteilte Sicherheitsperzeptionen ersetzen müssen, sofern die euro-atlantischen Beziehungen stabil bleiben sollen.
Inhalt: I. Euro-Atlantic Cooperation in Foreign and Security Policy: Werner Link: Continuities and Discontinuities in Euro-Atlantic Relations (17-30); Stefan Fröhlich: The New NATO as a Common Project: Reform, Enlargement, and Beyond (31-45); Karel Kovanda: NATO Enlargement: The Perspective from a New Member Country (47-52); Roland Wegener: WEU: The European Pillar of the Atlantic Alliance (53-58); Robert D. Blackwill: The United States, Europe, and Managing the International System (59-75). II. Towards a Euro-Atlantic Common Market: Jens van Scherpenberg: Europe and America in the World Economy (79-93); Brendan Devlin / Martin Schlag: Euro-Atlantic Economic and Trade Cooperation: The NTA and Beyond (95-103); Brian Coleman: The Euro from an American Perspective: Options for Monetary Cooperation (105-116); Bruce Stokes: Euro-Atlantic Economic Relations in the 21st Century (117-131). III. A Euro-Atlantic Bridge: Ulrike Guerot / Mary Ruppe Nash: The Perception of Europe in Contemporary USA (135-155); Elizabeth Pond: Europe: A New Model for the United States? (157-173); Karsten D. Voigt: America - Still a Model for Europe? (175-181); Ludger Kühnhardt: Transatlantic Regulatory Cooperation, Globalization, and Democratic Values (183-195); Christian Hacke: Meeting the Challenges Ahead: The Vision of a New Atlantic Civilization (197-212).
Markus Kaim (MK)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Forschungsgruppe "Sicherheitspolitik", Stiftung Wissenschaft und Politik, Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit, Berlin.
Rubrizierung: 4.3 | 4.2 | 4.43 | 2.64 | 2.61
Empfohlene Zitierweise: Markus Kaim, Rezension zu: Susanne Baier-Allen (Hrsg.): The Future of Euro-Atlantic Relations Baden-Baden: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/12654-the-future-of-euro-atlantic-relations_15127, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 15127
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Dr., wiss. Mitarbeiter, Forschungsgruppe "Sicherheitspolitik", Stiftung Wissenschaft und Politik, Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit, Berlin.
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