/ 12.06.2013
Henriette Riegler (Hrsg.)
Transformation Processes in the Yugoslav Successor States between Marginalization and European Integration
Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2000 (Wiener Schriften zur Internationalen Politik 2); 103 S.; brosch., 19,43 €; ISBN 3-7890-7045-9Die jugoslawischen Nachfolgestaaten - Slowenien, Kroatien, die Föderative Republik Jugoslawien (Serbien und Montenegro), Mazedonien und Bosnien-Herzegowina - sind nicht nur die Erben eines durch ethnischen Nationalismus und Gewalt zerstörten Staates, sondern auch die Verwalter eines auf Einparteienherrschaft und sozialistischer Wirtschaft fußenden Systems. Besonders schwierig war der Transformationsprozess für die Nachfolgestaaten, deren Territorium zum Kriegsschauplatz wurde; Reformen mussten z...
Henriette Riegler (Hrsg.)
Transformation Processes in the Yugoslav Successor States between Marginalization and European Integration
Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2000 (Wiener Schriften zur Internationalen Politik 2); 103 S.; brosch., 19,43 €; ISBN 3-7890-7045-9Die jugoslawischen Nachfolgestaaten - Slowenien, Kroatien, die Föderative Republik Jugoslawien (Serbien und Montenegro), Mazedonien und Bosnien-Herzegowina - sind nicht nur die Erben eines durch ethnischen Nationalismus und Gewalt zerstörten Staates, sondern auch die Verwalter eines auf Einparteienherrschaft und sozialistischer Wirtschaft fußenden Systems. Besonders schwierig war der Transformationsprozess für die Nachfolgestaaten, deren Territorium zum Kriegsschauplatz wurde; Reformen mussten zugunsten der Verteidigung der Souveränität zurückgestellt werden. Neben den materiellen und immateriellen Kosten der Kriege im ehemaligen Jugoslawien erforderte der mit dem Staatszerfall einhergehende Verlust gemeinsamer Strukturen auch die politische und wirtschaftliche Neuorientierung. Die Autoren dieses Projektes - Sozialwissenschaftler aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens beziehungsweise aus Wien - beleuchten die politischen und ökonomischen Probleme des Transformationsprozesses: "This project concentrates on the intensification as well as a weakening transformation and integration process within the various states. The focus of analysis for each of the countries lies in reforms that introduce and strengthen a pluralistic political system and a market economy." (7) Ein Ergebnis lautet, dass diejenigen Staaten am weitesten vorangekommen sind, hier insbesondere Slowenien, denen neben der Aufrechterhaltung ihrer Souveränität auch die Demokratisierung gelungen ist.
Inhalt: Danica Fink-Hafner: The Case of Slovenia (11-43); Mirjana Kasapovi´c: Ten Years of Democratic Transition in Croatia (45-63); Vladimir Goati: The Federal Republic of Yugoslavia at the Historical Crossroads (65-83); Petre Georgievski / Svetomir `´Skari´c: The Republic of Macedonia (85-102).
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.62 | 2.2
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Henriette Riegler (Hrsg.): Transformation Processes in the Yugoslav Successor States between Marginalization and European Integration Baden-Baden: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/13727-transformation-processes-in-the-yugoslav-successor-states-between-marginalization-and-european-integration_16455, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 16455
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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