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Jörg Radtke / Weert Canzler / Miranda Schreurs / Stefan Wurster (Hrsg.): Energiewende in Zeiten des Populismus

Jörg Radtke / Weert Canzler / Miranda Schreurs / Stefan Wurster (Hrsg.)

Energiewende in Zeiten des Populismus

Wiesbaden, VS Verlag für Sozialwissenschaften 2019

Energiepolitische Angelegenheiten bergen ein erhebliches Konfliktpotenzial. Wie diese Konflikte ausgetragen werden, werde nicht zuletzt durch populistische Kräfte beeinflusst, das sei etwa im Kontext der Revision der Ausbaurichtlinien für Windkraftanlagen deutlich geworden. Den Herausgebern geht es darum, das spezifisch Populistische in den Energiewendekonflikten zu identifizieren. Sie vertreten die These, dass „die Diskurse und Konflikte um die Energiewende ein Spiegelbild gesellschaftlicher Stimmungslagen“ und Ausdruck der Frage sind, wie wir leben wollen.

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Die Energiewende ist ein Friedensprojekt! Sie bedeutet nicht nur die Sorge um eine nachhaltige Stromversorgung

Foto: Capri23auto / Pixabay 

Nach Ansicht von Claudia Kemfert und Jörg Radtke könnte die Energiewende in Industrieländern schneller voranschreiten. Hierfür müsste diese aber stärker in die öffentliche Wahrnehmung rücken und aktiv von Politik, Energiewende-Unternehmen, Verbänden und Bürger*innen gestaltet werden. Global betrachtet könne die Energiewende als Friedensprojekt dienen, denn der Kampf um die Ressourcen verliere eine Grundlage, wenn die Abhängigkeit von fossilen Energiequellen verloren gehe. Der Ausbau erneuerbarer Energien als dezentrale Energieerzeugung schaffe in allen Regionen der Welt Wohlstand.

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Verständnis und Partizipation als Treiber der Energiewende. Neue Darstellungen zur Energiewendeforschung

Foto: Molgreen / Wikimedia Commons. Lizenz: CC BY-SA 3.0 

Zwei Publikationen informieren über die Energiewende: Während Thomas Unnerstall eine nach Meinung Martin Repohls kompakte und verständliche Einführung in deren aktuelle Entwicklung bietet und einerseits Befürchtungen sowie Vorurteile widerlegt, spart er andererseits nicht mit Kritik an Ausgestaltungsfehlern. In dem von Lars Holstenkamp und Jörg Radtke edierten Handbuch wird ein Überblick über die gesellschaftliche Partizipation gegeben – sie gilt als wesentlicher Faktor für das Gelingen der Energiewende. Beide Bände verdeutlichen nach Meinung des Rezensenten die Bedeutung der Energiewende als Treiber gesellschaftlicher Transformation und tragen erheblich zu deren Verständnis bei.

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Jörg Radtke / Norbert Kersting (Hrsg.): Energiewende. Politikwissenschaftliche Perspektiven

Jörg Radtke / Norbert Kersting (Hrsg.)

Energiewende. Politikwissenschaftliche Perspektiven

Wiesbaden, VS Verlag für Sozialwissenschaften 2019

Der Sammelband bietet politikwissenschaftliche Perspektiven zur Energie- und Mobilitätswende, die Rezensent Martin Repohl als eine demokratische und gesellschaftliche Herausforderung versteht. Die Stärke des Bandes liege vor allem in seiner thematischen Heterogenität bei einer gleichzeitig thematisch anschlussfähigen Selbstverortung im Bereich der Policy- und Governanceforschung. Durch die Herausarbeitung von Bezügen zur Partizipations- und Legitimationsforschung eigne sich der Band hervorragend als Einführung in die politikwissenschaftliche Energiewendeforschung.

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Die europäische Energiewende. Zwischen Stagnation, Fake News und einem neuen Aufbruch

Foto: Pixabay

Zwei Publikationen bieten einen Überblick über die Rückschläge bei der Energiewende, plädieren aber angesichts der Potenziale und Vorteile der erneuerbaren Energien auf eine konsequente Zurückdrängung fossiler Brennstoffe. In „Das fossile Imperium schlägt zurück“ unterzieht Claudia Kemfert die zehn größten Falschbehauptungen einer analytischen Richtigstellung. Claude Turmes zeigt in „Die Energiewende – Eine Chance für Europa“ die politischen und technischen Maßnahmen auf, die der Energiewende trotz aller Widerstände immer noch zum europaweiten Erfolg verhelfen können.

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Zwischen Energiearmut und Technologieskepsis. Ist die Energiewende zu teuer und führt sie zu sozialer Ungerechtigkeit?

Foto: Pixabay

Auch wenn es vordergründig um das große Thema Energiewende sechs Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima ruhiger geworden sei, prägt es noch immer die mediale Öffentlichkeit, wie Wolfgang Denzler in dieser Sammelrezension schreibt. Energiepolitische Debatten sind nach wie vor von großer Relevanz und werden nicht selten polemisch geführt. Vorgestellt werden daher zwei Publikationen, in denen Hintergrundwissen vermittelt wird: „Die Energiewende verstehen – orientieren – gestalten“, herausgegeben von Jens Schippl et al., und von Thomas Unnerstall „Faktencheck Energiewende. Konzept, Umsetzung, Kosten“.

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Die Energiewende

Heinz-J. Bontrup / Ralf-M. Marquardt Die Energiewende. Verteilungskonflikte, Kosten und Folgen Köln: PapyRossa Verlag 2015; 185 S.; 18,- €; ISBN 978-3-89438-574-3 Der Sprecher der Arbeitsgruppe ......

Gemeinschaftsprojekt Energiewende

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) / Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) (Hrsg.) Gemeinschaftsprojekt Energiewende. Der Fahrplan zum Erfolg München: oekom verlag ......

Regionale Energiewende

Kathrin Müller Regionale Energiewende. Akteure und Prozesse in Erneuerbare-Energie-Regionen Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2014; brosch., 52,95 €; ISBN 978-3-631-64913-8 Gesellschaftswiss. ......

Die Moral der Energiewende

Jochen Ostheimer / Markus Vogt (Hrsg.) Die Moral der Energiewende. Risikowahrnehmung im Wandel am Beispiel der Atomenergie Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer 2014 (Ethik im Diskurs 10); 266 S.; ......

Streitthema Energiewende

Johannes Varwick (Hrsg.) Streitthema Energiewende. Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und ökonomische Aspekte. Eine Einführung Schwalbach/Ts.: Wochenschau Verlag 2013 (uni studien politik ......

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