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/ 04.06.2013
Marie Jahoda

"Ich habe die Welt nicht verändert" Lebenserinnerungen einer Pionierin der Sozialforschung. Hrsg. von Steffani Engler und Brigitte Hasenjürgen

Frankfurt a. M./New York: Campus Verlag 1997; 206 S.; ISBN 3-593-35821-2
Jahoda, die insbesondere durch ihre Mitarbeit an der Studie "Die Arbeitslosen von Marienthal" bekannt geworden ist, legt mit diesem Werk Erinnerungen an ihr Leben vor, die zunächst nur als private Niederschrift für ihre Enkelkinder konzipiert waren, später aber doch noch von ihr zur Veröffentlichung freigegeben wurden. Lebendig, anschaulich und sehr persönlich erzählt sie aus ihrem bewegten Leben in Österreich, England und den USA, in dem sie mit vielen bekannten Persönlichkeiten zusammengearbei...
Marie Jahoda

"Ich habe die Welt nicht verändert" Lebenserinnerungen einer Pionierin der Sozialforschung. Hrsg. von Steffani Engler und Brigitte Hasenjürgen

Frankfurt a. M./New York: Campus Verlag 1997; 206 S.; geb., 39,80 DM; ISBN 3-593-35821-2
Jahoda, die insbesondere durch ihre Mitarbeit an der Studie "Die Arbeitslosen von Marienthal" bekannt geworden ist, legt mit diesem Werk Erinnerungen an ihr Leben vor, die zunächst nur als private Niederschrift für ihre Enkelkinder konzipiert waren, später aber doch noch von ihr zur Veröffentlichung freigegeben wurden. Lebendig, anschaulich und sehr persönlich erzählt sie aus ihrem bewegten Leben in Österreich, England und den USA, in dem sie mit vielen bekannten Persönlichkeiten zusammengearbeitet hat und/oder befreundet war. So war sie u. a. mit Paul F. Lazarsfeld verheiratet, promovierte bei Charlotte Bühler, arbeitete mit Adorno und Horkheimer zusammen und lebte einige Zeit im Haushalt von Margaret Mead. Das Werk beschreibt nicht die einzelnen Stationen ihres Lebens entlang der Zeitachse; vielmehr zeichnet die Autorin einzelne Begebenheiten und wichtige Momente ihres Lebens nach, die sie aus heutiger Perspektive bewertet und gewichtet. Im zweiten Teil des Werkes findet sich ein ausführliches Interview, ein "Zusammenschnitt" von drei Gesprächen, die die Herausgeberinnen 1996 mit der damals 89jährigen Jahoda geführt haben. Dieses Interview ergänzt den ersten Teil des Buches und läßt zugleich die faszinierende Persönlichkeit Jahodas lebendig werden. Eine Publikationsliste, eine Zeittafel und ein Namenregister ergänzen das Werk.
Silke Becker (Be)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 1.3 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Marie Jahoda: "Ich habe die Welt nicht verändert" Frankfurt a. M./New York: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/3976-ich-habe-die-welt-nicht-veraendert_5654, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 5654 Rezension drucken
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