/ 11.06.2013
Verena Jütte
Die United Nations Compensation Commission. Eine Darstellung von Aufbau und Verfahren sowie der historischen und rechtlichen Grundlagen
Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 1999 (Europäische Hochschulschriften: Reihe II, Rechtswissenschaft 2585); 228 S.; brosch., 79,- DM; ISBN 3-631-34284-5Rechtswiss. Diss. Köln; Gutachter: K.-H. Böckstiegel. - Im Anschluß an den 2. Golfkrieg schufen die Vereinten Nationen im Frühjahr 1991 mit der United Nations Compensation Commission ein Organ, das kaum historische Vorbilder hat. Sein Daseinszweck ist die Regelung von Schadenersatzansprüchen im Zusammenhang mit der Okkupation und Invasion Kuwaits. In diesem Buch werden die völkerrechtlichen Grundlagen der UNCC, ihr Aufbau und ihre Organisation dargelegt. Auch die sieben Klagekategorien, die die Kommission benutzt, um die rund 2,6 Millionen Schadenersatzforderungen aus 94 Ländern bearbeiten zu können, werden kurz vorgestellt. Danach wird der Gang des Verfahrens vor der Kommission beschrieben. Abschließend wird die Kommission rechtlich eingeordnet, um ihre Rechtsnatur zu bestimmen.
Inhaltsübersicht: 1. Die Geschichte des irakisch-kuwaitischen Konfliktes; 2. Rechtliche und historische Grundlagen der UNCC; 3. Aufbau und Organe der UNCC; 4. Das Verfahren vor der UNCC; 5. Rechtliche Einordnung und Bewertung der UNCC.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.3
Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Verena Jütte: Die United Nations Compensation Commission. Frankfurt a. M. u. a.: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10375-die-united-nations-compensation-commission_12268, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 12268
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M. A., Politikwissenschaftler.
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