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/ 18.06.2013
Helmut Schmidt

Eigentlich wollte ich Städtebauer werden. Mit sechs Beiträgen von Helmut Schmidt und einem Vorwort von Eberhard Jäckel

München: Ullstein 2003; 152 S.; 7,95 €; ISBN 3-548-36396-2
Es handelt sich um die Taschenbuchausgabe des 2001 im Hohenheim Verlag erschienenen Buches, das sich in zwei Teile gliedert: Der erste Abschnitt dokumentiert ein 54 Seiten umfassendes Interview des Altbundeskanzlers, das der Tages/index.php?option=com_content&view=article&id=41317-Moderator Wickert geführt hat. Darin spricht Schmidt u. a. über seinen Einfluss auf die europäische Währungspolitik, über den Euro, die europäische Integration, sein Verhältnis zu Giscard d'Estaing und er schildert auch einige Jugenderlebnisse sowie die innenpolitischen Ereignisse vor und während seiner Kanzlerschaft. Im zweiten Teil finden sich Essays, die zwischen 1978 und 2000 bereits andernorts publiziert worden sind. Aus dem Inhalt: Maximen politischen Handelns. Bemerkungen zu Moral, Pflicht und Verantwortung des Politikers; Plädoyer für einen fernsehfreien Tag. Kommunikation ist in unserer Gesellschaft schwieriger geworden; Zweifeln und Hoffen. Was wir heute von der Kirche erwarten; Ein ganz anderes Jahrhundert. Über die künftigen Aufgaben der Menschheit; Schluß mit dem Skandalgerede. Die Spendenaffären verdecken den Blick aufs Wesentliche; Allgemeine Erklärung der Menschenpflichten. Ein Vorschlag.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.32.354.42 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Helmut Schmidt: Eigentlich wollte ich Städtebauer werden. München: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/18381-eigentlich-wollte-ich-staedtebauer-werden_21284, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 21284 Rezension drucken
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