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/ 17.06.2013
Barbara Praetorius

Power for the People. Die unvollendete Reform der Stromwirtschaft in Südafrika nach der Apartheid

Hamburg: Lit 2000 (Politics and Economics in Africa 3); XX, 291 S.; brosch., 25,46 €; ISBN 3-8258-4772-1
Diss. Berlin; Gutachter: M. Jänicke, R. Kappel. - Nach dem Ende der Apartheid unterliegt Südafrika noch immer weitreichenden Transformationsprozessen. Nicht nur die Tatsache, dass 1992 lediglich knapp ein Drittel aller Haushalte überhaupt über einen Stromanschluss verfügte, auch die ineffizienten Strukturen des Elektrizitätsmarktes machten politische und institutionelle Reformen notwendig. Allerdings waren entsprechende Bemühungen oft nicht übermäßig erfolgreich; verschiedene Konsultations- und Verhandlungsrunden führten kaum zu greifbaren Ergebnissen und allein die Verabschiedung eines neuen Weißbuches dauerte vier Jahre. Die Autorin untersucht deshalb den Verlauf sowie die Resultate und identifiziert Hemmnisse sowie potenzielle Chancen der politischen (Entscheidungs)prozesse. Inhaltsübersicht: 2. Interventionsstaat oder Interaktionsgesellschaft? Theoretisch-konzeptionelle Perspektiven (sektoraler) politischer Steuerung; 3. Südafrika im Aufbruch: Ausgangsbedingungen und Motivationen energiepolitischen Handelns seit 1990; 4. Sektorreform in der Phase der Transition (1990-1994): Verhandlung, Partizipation und Prinzipien; 5. Sektorale Prozesse in der Phase der einsetzenden Konsolidierung (1994-1999): Kampf um die Claims.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.67 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Barbara Praetorius: Power for the People. Hamburg: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15347-power-for-the-people_17467, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 17467 Rezension drucken
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