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/ 04.06.2013
Daniel Hofmann

Truppenstationierung in der Bundesrepublik Deutschland. Die Vertragsverhandlungen mit den Westmächten 1951-1959

München: R. Oldenbourg Verlag 1997 (Dokumente zur Deutschlandpolitik. Beihefte 8); 281 S.; 98,- DM; ISBN 3-486-56288-6
Diss. Bonn. - Neben den vielfältigen Forschungen zur deutschen Wiederbewaffnung wurden die Probleme der Stationierung der westalliierten, dann der NATO-Partner häufig nur am Rande behandelt. Dabei waren die Vertragsverhandlungen zur Truppenstationierung gleichsam die Nagelprobe für die westdeutsche Souveränität gegenüber den ehemaligen Besatzungsmächten. Hofmann, Mitarbeiter der Editionsgruppe "Dokumente zur Deutschlandpolitik" im Bundesarchiv, bietet eine auf bundesdeutschen Akten fußende Analyse der Verhandlungen, vornehmlich während der EVG-Phase zwischen 1951 und 1954. Es wird deutlich, daß bei den mitunter zähen Verhandlungen keine der beiden Seiten das eigentliche Ziel aus den Augen verlor: die Bundesrepublik war an der Westintegration interessiert, und die Westmächte wollten durch die Truppenstationierung die deutsche Einbindung in das Bündnis unterstützen. Inhaltsübersicht: I. Truppenstationierung in der Bundesrepublik als Problem der Zeitgeschichtsforschung; II. Grundbedingungen der Truppenpräsenz im Westen Deutschlands; III. Verhandlungen über Stationierungsfragen 1951/52; IV. Die modifizierte Lösung des Stationierungsproblems 1954-1959.
Axel Gablik (AG)
Dr., Historiker.
Rubrizierung: 2.3134.21 Empfohlene Zitierweise: Axel Gablik, Rezension zu: Daniel Hofmann: Truppenstationierung in der Bundesrepublik Deutschland. München: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/3518-truppenstationierung-in-der-bundesrepublik-deutschland_4694, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 4694 Rezension drucken
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