/ 11.06.2013
Heiko Prange (Hrsg.)
Zwischen Bern und Brüssel. Erfahrungen Liechtensteins im Europäischen Wirtschaftsraum
Chur/Zürich: Verlag Rüegger 1999; 192 S.; 52,60 DM; ISBN 3-7253-0646-XLiechtenstein ist am 1. Mai 1995 nach kontroverser Diskussion und zwei Volksabstimmungen dem EWR beigetreten. Der Band zieht eine Zwischenbilanz und kommt zu dem Ergebnis, dass sich die im Vorfeld geäußerten Befürchtungen nicht bewahrheitet haben und die Entscheidung für den EWR-Beitritt richtig war: "Die Beziehungen zur Schweiz sind weiterhin ausgezeichnet, die notwendigen Restriktionen im Ausländerrecht sind aufrecht, die Wirtschaftslage ist sehr gut und wir sind in der Lage, das Abkommen unseren vertraglichen Verpflichtungen entsprechend zu handhaben." (11)
Inhalt: Heiko Prange: Eine vorläufige Bilanz der EWR-Mitgliedschaft Liechtensteins (15-20). Rechtliche Aspekte: Christoph Büchel: Wie verwaltet der Kleinstaat Liechtenstein das EWR-Abkommen? (23-58). Wirtschaftliche Aspekte: Heiko Prange: Auswirkungen der EWR-Mitgliedschaft Liechtensteins nach Wirtschaftssektoren (61-99); Manfred Batliner: Wie behauptet sich das liechtensteinische Gewerbe im EWR? (101-126); Yvonne Dietrich / Stephan Lipp / Werner Meissl: Liberalisierung des Dienstleistungsmarktes: Postwesen, Telekommunikation und Versicherungswesen (127-150). Politische Aspekte: Sieglinde Gstöhl: Liechtensteins Position im europäischen Intergrationsprozess (153-178).
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.61 | 4.3
Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Heiko Prange (Hrsg.): Zwischen Bern und Brüssel. Chur/Zürich: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/11267-zwischen-bern-und-bruessel_13346, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 13346
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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