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/ 21.06.2013
Tadeusz Buksinski (Hrsg.)

Democracy in Western and Post-Communist Countries. Twenty Years after the Fall of Communism

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2009 (Dia-Logos 10); 370 S.; pb., 56,50 €; ISBN 978-3-631-58543-6
Zwanzig Jahre nach dem Ende des Kommunismus ziehen Historiker, Soziologen und Politikwissenschaftler eine Bilanz der bisherigen Entwicklung. Welche institutionellen Designs haben sich bewährt? Wie haben die politischen Eliten die Transformation gemeistert? Der Herausgeber identifiziert zwei Hauptprobleme, die gerade in den ehemals kommunistischen Staaten relevant seien: „(1) determination and observance of specific criteria and regulations that define potential influence of individuals and groups from outside politics on political authorities and their decisions; (2) observance of the law by public functionaries.“ (8) Als konkrete Fallbeispiele dienen den Autoren des Sammelbandes Polen, Ungarn, Tschechien, die Ukraine, Weißrussland sowie Kirgisistan. Eingerahmt werden diese Fallstudien durch strukturelle Überlegungen zu Strukturmerkmalen westlicher Demokratien im Wandel der Zeit. Denn nicht nur die neuen Demokratien stehen vor Herausforderungen; im Rahmen der EU und anderer internationaler Organisationen werden auch die etablierten Demokratien Westeuropas mit den neuen Demokratien konfrontiert. Und erst recht spannend ist die Auswirkung der Erfahrungen dieser Länder mit denjenigen postkommunistischer Staaten, in denen die Transformation zur Demokratie (noch) nicht erfolgreich vollzogen wurde.
Markus Lang (ML)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.23.12.42.612.622.68 Empfohlene Zitierweise: Markus Lang, Rezension zu: Tadeusz Buksinski (Hrsg.): Democracy in Western and Post-Communist Countries. Frankfurt a. M. u. a.: 2009, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/30988-democracy-in-western-and-post-communist-countries_36827, veröffentlicht am 02.09.2009. Buch-Nr.: 36827 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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