/ 20.06.2013
Michaela Salamun
Democratic Governance in International Territorial Administration. Institutional Prerequisites for Democratic Governance in the Constitutional Documents of Territories Administered by International Organisations
Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2005 (Minderheiten und Autonomien 8); 224 S.; brosch., 42,- €; ISBN 978-3-8329-1622-9Rechtswiss. Diss. Graz. – In ihrer völkerrechtlichen Arbeit analysiert Salamun in vergleichender Weise, ob und wie das Demokratieprinzip in den Verfassungsdokumenten von Territorien fixiert ist, die ausschließlich von internationalen Organisationen wie etwa der UNO verwaltet werden. Um diese Praxis demokratischen Regierens zu untersuchen, richtet die Autorin ihren Blick u. a. auf die Stadt Mostar, den Kongo, Ost-Timor sowie den Kosovo. In den Verfassungsdokumenten internationaler Administrationen sollten Partizipation und Zurechenbarkeit festgeschrieben werden, so das Resümee Salamuns. Dieses sollte allerdings nur in Form allgemeiner Grundsätze geschehen, spezielle Modelle oder Strategien hält die Autorin für nicht geeignet, da die demokratische Regierungspraxis stark von der jeweiligen historischen und politischen Situation abhänge.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 4.3 | 4.42 | 4.41 | 2.2
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Michaela Salamun: Democratic Governance in International Territorial Administration. Baden-Baden: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/25475-democratic-governance-in-international-territorial-administration_29547, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 29547
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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