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/ 04.06.2013
Ina M. Vallianatos-Grapengeter

Der Nahostkonflikt im Prisma der Wasserproblematik. Wasserpolitik im Jordantal 1882 - 1967

Hamburg: Lit 1996 (Studien zur Zeitgeschichte des Nahen Ostens und Nordafrikas 1); 132 S.; brosch., 34,80 DM; ISBN 3-8258-2657-0
In ihrer überwiegend historischen Analyse widmet sich die Autorin einem Problemfeld, das auch heute unverminderte Relevanz besitzt. Im Mittelpunkt des untersuchten Ressourcenkonfliktes steht der Jordan mit seinen Zuflüssen, die nach dem Untergang des Osmanischen Reiches von den Mandatsmächten verschiedenen nationalen Einheiten zugesprochen wurden. Das hieraus resultierende Konfliktpotential "Wasser", sei es als Wirtschaftsfaktor oder als Politikum, hat seitdem an Brisanz ständig zugenommen. Obwohl der Hauptteil der Studie nur bis in die 60er Jahre reicht, wird deutlich, wie vielschichtig die Wasserproblematik den Nahostkonflikt bis heute mitgeprägt hat. In einem Epilog skizziert die Autorin zusätzlich den Zusammenhang mit dem aktuellen Friedensprozeß.
Christoph Emminghaus (cem)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.634.45 Empfohlene Zitierweise: Christoph Emminghaus, Rezension zu: Ina M. Vallianatos-Grapengeter: Der Nahostkonflikt im Prisma der Wasserproblematik. Hamburg: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/3546-der-nahostkonflikt-im-prisma-der-wasserproblematik_4734, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 4734 Rezension drucken
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