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/ 11.06.2013
Karin Chubb / Lutz van Dijk

Der Traum vom Regenbogen. Nach der Apartheid: Südafrikas Jugend zwischen Wut und Hoffnung. Mit einem Vorwort von Erzbischof Desmond Tutu

Reinbek: Rowohlt Taschenbuch Verlag 1999 (rororo aktuell); 284 S.; 16,90 DM; ISBN 3-499-22598-0
Zwischen 1960 und 1989 wurden etwa 100.000 Kinder und Jugendliche in Südafrika verhaftet und angeklagt, mehr als 4.000 starben bei politisch motivierter Gewalt gegen das Apartheidsregime. Der Autor und die Autorin zeichnen anschaulich die Alltagssituation der "Regenbogen-Generation" (Desmond Tutu) mehrere Jahre nach Ende der Apartheid nach. Ausgehend von grundlegenden Informationen über Idee und Konzeption der Wahrheitskommission, steht die Dokumentation von Einzelschicksalen im Mittelpunkt. Verwendet werden sowohl die Protokolle der Kommission wie auch zahlreiche von den Verfassern geführte Gespräche mit Jugendlichen. Diese Konzeption ermöglicht es, sowohl den Wandel als auch die Kontinuitäten der Situation Jugendlicher in Südafrika aufzuzeigen. Abgerundet wird der Band durch ein Glossar, das die wichtigsten politischen Begriffe und zahlreiche Organisationen umfaßt.
Christoph Emminghaus (cem)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.67 Empfohlene Zitierweise: Christoph Emminghaus, Rezension zu: Karin Chubb / Lutz van Dijk: Der Traum vom Regenbogen. Reinbek: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10812-der-traum-vom-regenbogen_12785, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 12785 Rezension drucken
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