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/ 05.06.2013
Philipp Ther

Deutsche und polnische Vertriebene. Gesellschaft und Vertriebenenpolitik in der SBZ/DDR und in Polen 1945-1956

Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1998 (Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft 127); 382 S.; kart., 74,- DM; ISBN 3-525-35790-7
Auf der Grundlage eines umfangreichen Archivstudiums beschreibt der Autor in vergleichender Perspektive das Problem Vertreibung von Deutschen und Polen nach dem Zweiten Weltkrieg. Gefragt wird sowohl nach Anspruch und Wirklichkeit der Politik in Polen, in der SBZ/DDR und in Westdeutschland als auch nach den Auswirkungen der Vertreibung auf die jeweiligen Nachkriegsgesellschaften. Inhaltsübersicht: 1. Vertreibung: 1.1. Vorgeschichte und Grundlagen der Vertreibung; 1.2. Verlauf der Vertreibungen von Deutschen und Polen; 1.3. Klärung eines historischen Begriffs. 2. Politik gegenüber den Vertriebenen: 2.1. Ankunft und Aufnahme der Vertriebenen; 2.2. Allgemeine Ziele der Vertriebenenpolitik; 2.3. Umsetzung der Politik gegenüber den Vertriebenen; 2.3.1. Der sozialcaritative Ansatz; 2.3.2. Der sozialrevolutionäre Ansatz; 2.3.3. Der redistributive Ansatz; 2.4. Vertriebenenpolitik und Stalinisierung. 3. Das Verhältnis zwischen den Vertriebenen und anderen Bevölkerungsgruppen: 3.1. Einstellungen und Verhalten der Vertriebenen: Rückbesinnung und Neubeginn; 3.2. Konfliktlinien in den Gesellschaften der SBZ/DDR und Polens; 3.2.1. Das Verhältnis zwischen Einheimischen und Vertriebenen in der SBZ/DDR; 3.2.2. Das Verhältnis zwischen Zentralpolen und Vertriebenen; 3.2.3. Das Verhältnis zwischen Einheimischen und Vertriebenen in den Westgebieten.
Oliver Lembcke (OL)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.3134.422.62 Empfohlene Zitierweise: Oliver Lembcke, Rezension zu: Philipp Ther: Deutsche und polnische Vertriebene. Göttingen: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/6584-deutsche-und-polnische-vertriebene_8908, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 8908 Rezension drucken
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