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/ 20.06.2013
Tobias Fehlbier

Die Außenpolitik der VR China im asiatisch-pazifischen Raum. Zwischen Konfrontation, Kooperation und Integration

Münster: Lit 2004 (Strukturen der Macht 11); XI, 181 S.; brosch., 19,90 €; ISBN 3-8258-7217-3
Welchen Einfluss wird die Außenpolitik Chinas auf Ostasien in der näheren Zukunft haben? Um diese Frage zu beantworten, untersucht der Autor zunächst die verschiedenen Ursachen und Prioritäten der chinesischen Außenpolitik. So sieht er einerseits das chinesische Streben nach Wiederherstellung des vor mehr als hundert Jahren verlorenen Status einer regionalen Führungsmacht als durchaus problematisch für die regionale Machtbalance. Andererseits stellt Fehlbier jedoch klar, dass einige neuere Entwicklungen die Wahrscheinlichkeit einer kooperativen Politik erhöhen. Dazu zählt er insbesondere den schwindenden Dogmatismus und die größere Pluralisierung der Entscheidungsfindung innerhalb der chinesischen außenpolitischen Elite sowie die zunehmende Interdependenz in den Beziehungen zwischen China und dem regionalen Umfeld. Dies versucht er abschließend am Beispiel der chinesischen Haltung in der Taiwan-Frage zu verdeutlichen.
Lars Berger (LB)
Dr., Lecturer in Middle Eastern Politics and History, University of Salford.
Rubrizierung: 4.222.68 Empfohlene Zitierweise: Lars Berger, Rezension zu: Tobias Fehlbier: Die Außenpolitik der VR China im asiatisch-pazifischen Raum. Münster: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/21770-die-aussenpolitik-der-vr-china-im-asiatisch-pazifischen-raum_25038, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 25038 Rezension drucken
CC-BY-NC-SA