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/ 11.06.2013
Boris Holzer

Die Fabrikation von Wundern. Modernisierung, wirtschaftliche Entwicklung und kultureller Wandel in Ostasien

Opladen: Leske + Budrich 1999 (Forschung Soziologie 48); 131 S.; kart., 36,- DM; ISBN 3-8100-2355-8
Zahlreiche Staaten in Ostasien haben die Industrialisierung und Modernisierung in wenigen Jahren nachgeholt, für die Europa viele Jahrzehnte gebraucht hat. Grund genug, die gesellschaftliche Entwicklung in diesen Staaten unter soziologischen Aspekten zu betrachten. Vor dem Hintergrund der Modernisierungstheorie und von Theorien des sozialen Wandels werden in diesem Buch die spezifisch ostasiatischen Bestimmungsgründe für die Industrialisierung erläutert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der sozio-kulturellen Dimension. Darauf aufbauend entwirft Holzer ein Modell der ostasiatischen Entwicklung, das es erlaubt, die Entwicklungsmuster der Staaten auch ohne den jeweiligen länderspezifischen Kontext zu vergleichen. Der Zusammenhang zwischen der ostasiatischen und der globalen Entwicklung wird abschließend untersucht, insbesondere die Frage, wie sich Veränderungen der globalen Rahmenbedingungen auf die asiatische Entwicklung auswirken könnten.
Andreas Hallermann (AH)
Dr., Politikwissenschaftler, Referent im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Erfurt.
Rubrizierung: 2.682.232.262 Empfohlene Zitierweise: Andreas Hallermann, Rezension zu: Boris Holzer: Die Fabrikation von Wundern. Opladen: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10291-die-fabrikation-von-wundern_12174, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 12174 Rezension drucken
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