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/ 06.06.2013
Ralf K. Wüstenberg

Die politische Dimension der Versöhnung. Eine theologische Studie zum Umgang mit Schuld nach den Systemumbrüchen in Südafrika und Deutschland

Gütersloh: Chr. Kaiser/Gütersloher Verlagshaus 2004 (Öffentliche Theologie 18); 720 S.; kart., 75,- €; ISBN 3-579-05418-X
Wie geht man mit der Schuld um, wenn nach Krieg Frieden kommt, wenn nach der Diktatur eine demokratische Gesellschaftsform eingeübt werden soll? Oft ist dann von Versöhnung die Rede, einem Wort, das zumindest im deutschen Sprachgebrauch deutlich religiös konnotiert ist. Doch meint Versöhnung in politischen Zusammenhängen dasselbe wie die theologische Rede von der Versöhnung? Gibt die Theologie in konkreten politischen Konfliktlagen überhaupt noch Orientierung? Diese Fragen zur Relevanz der Theologie für die Politik analysiert der Autor anhand von zwei Fallbeispielen: dem Umgang mit dem Apartheidregime in Südafrika durch die Wahrheits- und Versöhnungskommission (TRC) sowie der Aufarbeitung der SED-Diktatur der ehemaligen DDR durch die Enquete-Kommissionen.
Kaspar Nürnberg (KN)
M. A., Historiker, Geschäftsführer des Vereins Aktives Museum, Berlin.
Rubrizierung: 2.232.672.352.3155.44 Empfohlene Zitierweise: Kaspar Nürnberg, Rezension zu: Ralf K. Wüstenberg: Die politische Dimension der Versöhnung. Gütersloh: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8895-die-politische-dimension-der-versoehnung_24348, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 24348 Rezension drucken
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