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/ 20.06.2013
Anna Gamper

Die Regionen mit Gesetzgebungshoheit. Eine rechtsvergleichende Untersuchung zu Föderalismus und Regionalismus in Europa

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2004; XVIII, 534 S.; brosch., 86,- €; ISBN 3-631-52107-3
Rechtswiss. Habilitationsschrift Innsbruck; Gutachter: P. Pernthaler. - Regionen mit Gesetzgebungshoheit gibt es nicht nur in den klassischen Bundesstaaten, vielmehr entwickeln sie sich, nicht zuletzt auch als Effekt der europäischen Einigung, in den jungen regionalistischen Systemen Europas. Daher stellt sich die Frage, ob die bisherige Unterscheidung zwischen Bundes- und Regionalstaaten aufrechterhalten werden kann. Die Autorin untersucht die regionale Gesetzgebungshoheit sowohl rechtstheoretisch als auch am konkreten Beispiel der Verfassungen Großbritanniens, Belgiens, Italiens und Österreichs. Ziel dieses Rechtsvergleichs und der daraus resultierenden Typologisierung ist die Entwicklung eines Katalogs institutioneller Mindestkriterien, mit dessen Hilfe der Bundesstaat dem Regionalstaat gegenüber gestellt werden kann. Im abschließenden Teil der Arbeit wird das Verhältnis zwischen regionalen Parlamenten und der Europäischen Union erörtert und untersucht, inwiefern diese durch die nationalen Verfassungen in europäischen Angelegenheiten beteiligt werden. Auch hier steht die juristische Dimension im Zentrum.
Stefan Göhlert (SG)
M. A., Politikwissenschaftler, Protokollchef und Bürgerbeauftragter in der Verwaltung der Stadt Jena.
Rubrizierung: 2.215.412.612.4 Empfohlene Zitierweise: Stefan Göhlert, Rezension zu: Anna Gamper: Die Regionen mit Gesetzgebungshoheit. Frankfurt a. M. u. a.: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/22866-die-regionen-mit-gesetzgebungshoheit_26112, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 26112 Rezension drucken
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