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/ 21.06.2013
Theodor Leuenberger

Europa Weiter Denken

Wien/Berlin: Lit 2007 (Politik: Forschung und Wissenschaft 28); 221 S.; brosch., 16,90 €; ISBN 978-3-8258-0595-1
In dieser Publikation werden Teile der Abschiedsvorlesung des emeritierten Schweizer Professors für Wirtschaftsgeschichte an der Universität St. Gallen dokumentiert. Leuenberger formuliert darin eher generelle Ideen von der Zukunft Europas. So plädiert er etwa für „ein neues Denken der Grenzen“, Grenzen sollten „nicht als Orte der Abgrenzung, nicht als Trennungslinien zwischen Drinnen und Draussen, zwischen dem Eigenen und dem Fremden, sondern als Grenzräume, als Orte der Vermittlung und Begegnung“ (200) verstanden werden. Als positives Beispiel, das in diese Richtung weist, nennt er die Euroregios. Denn in den Grenzräumen sieht der Autor Orte der Begegnung zwischen unterschiedlichen Kulturen. Diese Vielfalt der Kulturen müsse erhalten bleiben. Das „europäische Haus“ sollte zwar gemeinsam gebaut, doch zugleich darauf geachtet werden, dass „daran nicht ein Zimmer wie das andere aussieht“ (201). Konkrete Handlungsempfehlungen finden sich jedoch nicht.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.22.612.642.685.45 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Theodor Leuenberger: Europa Weiter Denken Wien/Berlin: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/28542-europa-weiter-denken_33634, veröffentlicht am 21.10.2008. Buch-Nr.: 33634 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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