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/ 17.06.2013
Adrian Vatter (Hrsg.)

Föderalismusreform. Wirkungsweise und Reformansätze föderativer Institutionen in der Schweiz

Zürich: Neue Zürcher Zeitung 2006; 207 S.; geb., 37,- €; ISBN 978-3-03823-268-1
Kann die Schweiz im 21. Jahrhundert noch mit den politischen Instrumenten des 19. Jahrhunderts regiert werden? Auch die neue Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft von 1999 hat die historisch starke Stellung der Kantone kaum modifiziert. Da sich gegenwärtig nicht nur die Gesellschaft verändert (starke Mobilität, Verschiebungen in der Kantonsdemografie, neue nicht-territoriale Minderheiten etc.), sondern auch das Demokratieverständnis im Spannungsfeld zwischen Konkordanz und halbdirekter Demokratie im Wandel begriffen ist, kollidieren die etablierten föderalen Strukturen immer wieder mit den politischen und gesellschaftlichen Erwartungen. Unter Federführung des Konstanzer Politikwissenschaftlers Vatter untersuchen fünf jüngere Autoren den Status quo und den Reformbedarf des eidgenössischen Föderalismus. Im Mittelpunkt stehen dabei Reformüberlegungen für den Ständerat (zweite kantonale Kammer des Parlaments), Überlegungen zur Modifikation des Ständemehrs bei den Volksrechten (Referendum), zur Standesinitiative, zum Kantonsreferendum sowie zur Stellung der Kantone im Vernehmlassungsverfahren (vorparlamentarisches Anhörungs- und Beteiligungsverfahren).
Burkard Steppacher (BKS)
Prof. Dr., Konrad-Adenauer-Stiftung; Forschungsinstitut für Politische Wissenschaft und Europäische Fragen, Universität zu Köln (http://www.jeanmonnetchair.uni-koeln.de/index.php?id=252).
Rubrizierung: 2.52.21 Empfohlene Zitierweise: Burkard Steppacher, Rezension zu: Adrian Vatter (Hrsg.): Föderalismusreform. Zürich: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/14754-foederalismusreform_31382, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 31382 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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