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/ 05.06.2013
Leonard Weinglass

Freiheit für Mumia! Hintergründe eines Fehlurteils und juristische Fakten gegen einen drohenden Justizmord. Einleitung zur deutschen Ausgabe von Volker Ratzmann. Vorwort zur amerikanischen Ausgabe von E. L. Doctorow. Aus dem Amerikanischen von Ulf Panzer. Hrsg. vom Archiv für transatlantische Sozial- und Kulturgeschichte 1492/1992 e. V.

Bremen: Atlantik Verlag 1997 (Aktuelle Reihe); 316 S.; brosch., 29,80 DM; ISBN 3-926529-30-X
Im Juli 1982 wurde der schwarze amerikanische Journalist Mumia Abu-Jamal in Philadelphia des Mordes an einem Polizeioffizier für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Die Umstände der Verurteilung waren so dubios und die Kritik am Gerichtsverfahren so heftig, dass auch in der Bundesrepublik Deutschland viele für den Todeskandidaten einzutreten begannen, der in seiner Zelle zum Schriftsteller wurde. Der Leiter seines Verteidigerteams hat in vielen Jahren akribischer Suche eine Vielzahl von Beweisen zusammengetragen, die seinen Mandanten entlasten und das Unrecht des Urteils dokumentieren. In diesem Buch sind alle für das Verfahren wesentlichen Dokumente zusammengestellt. Die deutsche Ausgabe wurde durch eine kurze Erläuterung des amerikanischen Rechtssystems ergänzt und enthält überdies einen Bericht über den Verlauf der internationalen Solidaritätskampagne.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.644.42 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Leonard Weinglass: Freiheit für Mumia! Bremen: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/7103-freiheit-fuer-mumia_9494, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 9494 Rezension drucken
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