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/ 17.06.2013
Ala Bashir / Lars Sigurd Sunnanå

Im Namen des Terrors. Saddams Leibarzt erzählt. Aus dem Norwegischen von Lotta Rüegger und Holger Wolandt

München: List Verlag 2004; 381 S.; geb., 22,- €; ISBN 3-471-79488-3
Bashir war zuletzt Leiter eines Zentrums für plastische Chirurgie in Bagdad und der Leibarzt Saddam Husseins. Zudem ist er als Maler tätig. Da Hussein die Werke des Arztes bewunderte, kam der Kontakt zwischen ihnen zustande und Bashir wurde zu einem der wenigen Vertrauten des Diktators. Das Buch kann als Innenansicht des Hussein-Regimes betrachtet werden; es enthält eine Schilderung der politischen und gesellschaftlichen Veränderungen des Landes sowie insbesondere sehr detaillierte Erinnerungen an die zahlreichen Begebenheiten und Kontakte mit Hussein und seiner weit verzweigten Familie. Ergänzt wird die Darstellung durch Fotos, einen Anhang mit Kurzbiografien wichtiger im Buch erwähnter Personen, Karten sowie einer Zeittafel zur Geschichte des Iraks. Die von einem renommierten norwegischen Journalisten geschriebene Publikation beruht auf umfassenden Interviews mit dem Arzt.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.632.25 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Ala Bashir / Lars Sigurd Sunnanå: Im Namen des Terrors. München: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/14671-im-namen-des-terrors_24997, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 24997 Rezension drucken
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