/ 17.06.2013
Matthias Whittome
Informationsökonomische Optimierung der Wohlfahrt in Gemeinwesen: eine kritische Analyse unter Einbeziehung zweier Fälle aus Japan
Berlin: Logos Verlag 2001; VI, 255 S.; ISBN 3-89722-424-0Philoph. Diss. Erlangen-Nürnberg; Gutachter: R. Sturm. - Referenden könnenden Wohlstand steigern, indem sie eine effizientere Allokation von Mitteln bewirken. Damit Bürger in Referenden rationale Entscheidungen fällen können, müssen sie ein gewisses Informationsniveau haben. Die Arbeit untersucht auf der Grundlage der Public-Choice-Theorie, wie ein ausreichender Informationsstand der Bürger erzielt werden kann und welche Regeln aufgestellt werden können, um solche Abstimmungen zu optimieren. Die im theoretischen Teil entwickelten Erkenntnisse überprüft der Autor anhand zweier Beispielfälle aus Japan.
Aus dem Inhalt: 2. Die Demokratie aus der Sicht der Public Choice Theorie: 2.1. Grundlagen der Public Choice Theorie; 2.2. Entstehen und Bestehen von Kollektiven; 2.3. Wahl- und Informationsparadoxa. 3. Empirische Erkenntnisse - Die Fälle Okinawa und Makimachi; 4. Optimierung des Instruments Referendum: 2.1. Reduktion von Informationsdefiziten - ein theoretischer Ansatz; 4.2. Verbesserung des Informationsangebots; 4.3. Stimulierung der Informationsnachfrage; 4.4. Abwehr eines Missbrauchs von Referenda.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.22 | 2.68 | 2.262
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Matthias Whittome: Informationsökonomische Optimierung der Wohlfahrt in Gemeinwesen: eine kritische Analyse unter Einbeziehung zweier Fälle aus Japan Berlin: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15813-informationsoekonomische-optimierung-der-wohlfahrt-in-gemeinwesen-eine-kritische-analyse-unter-einbeziehung-zweier-faelle-aus-japan_18044, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 18044
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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