/ 20.06.2013
Klaus Hemmo
Kalaschnikows zerstört – Konflikt beigelegt? Europäische Spannungsgebiete im 21. Jahrhundert
Neckenmarkt, Wien, München: novum 2008; 191 S.; 15,50 €; ISBN 978-3-85022-387-4An den Krisenherden Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Tschetschenien, Zypern, Baskenland und Nordirland zeigt sich für den ehemaligen DDR-Fernsehkorrespondenten Hemmo, dass es ein langer Prozess ist, nachhaltig Frieden zu stiften. Deshalb stellt sich der Autor die Frage, weshalb Feindschaft und Misstrauen in diesen Spannungsgebieten nur schwer zu überwinden sind. Den Hauptgrund dafür vermutet er in der Geschichte gegenseitiger Verletzungen und Animositäten, die fest im „kollektiven Gedächtnis“ (11) verhaftet sind. Daher plädiert er für eine Aufarbeitung der Vergangenheit, wozu der Autor mit dieser Publikation einen Beitrag leisten möchte. Hemmo knüpft an sein 2001 erstmals und 2002 in zweiter Auflage erschienenes Buch „Warum sie Feinde wurden – Völkerhass vom Balkan bis zum Nahen Osten“ (siehe ZPol-Nr. 17942) an. Der Autor richtet sich auch wieder an Leser, denen vornehmlich an einem ersten Einblick in die historischen Ereignisse der europäischen Spannungsgebiete gelegen ist.
Marcus Gerngroß (GM)
M. A., Politikwissenschaftler, Promotionsstudent an der Universität Regensburg.
Rubrizierung: 4.41 | 2.62 | 2.61
Empfohlene Zitierweise: Marcus Gerngroß, Rezension zu: Klaus Hemmo: Kalaschnikows zerstört – Konflikt beigelegt? Neckenmarkt, Wien, München: 2008, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/21888-kalaschnikows-zerstoert--konflikt-beigelegt_35789, veröffentlicht am 11.03.2009.
Buch-Nr.: 35789
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M. A., Politikwissenschaftler, Promotionsstudent an der Universität Regensburg.
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