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/ 20.06.2013
Peter Bürger

Kino der Angst. Terror, Krieg und Staatskunst aus Hollywood

Stuttgart: Schmetterling Verlag 2005; 637 S.; brosch., 29,- €; ISBN 3-89657-471-X
Reflexionen über die Macht der Bilder und Untersuchungen zu Hollywoods Einfluss auf die Gegenwartskultur gibt es viele. Nur wenigen gelingt es aber wie Bürger, über die feuilletonistische Ebene hinaus detaillierte Analyse mit umfangreicher Empirie so zu verknüpfen, dass ein echter Mehrwert entsteht. In diesem Band zeigt Bürger die Verknüpfungen zwischen Krieg und Politik in den medial höchst durchdrungenen westlichen Gesellschaften. Sowohl der gezielte Einsatz von Hollywoodfilmen zu Propagandazwecken als auch die Ambivalenz von „Anti-Kriegsfilmen“ werden deutlich. Auch die Funktionen von Mythen und damit verbundenen Vorstellungen von der Realität kommen nicht zu kurz. Anhand verschiedener filmhistorischer Epochen (während derer verschiedene Kriegsszenarien thematisiert wurden) wird die Untrennbarkeit von „Militainment“ und politischen Interessen deutlich.
Florian Peter Kühn (KÜ)
Dr., M. P. S., wiss. Mitarbeiter, Institut für Internationale Politik, Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg.
Rubrizierung: 2.642.222.23 Empfohlene Zitierweise: Florian Peter Kühn, Rezension zu: Peter Bürger: Kino der Angst. Stuttgart: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24340-kino-der-angst_28056, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 28056 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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