/ 12.06.2013
Ursula Franke / Josef Früchtl (Hrsg.)
Kunst und Demokratie. Positionen zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Sonderheft des Jahrgangs 2003 der Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft
Hamburg: Felix Meiner Verlag 2003; XV, 173 S.; kart., 48,- €; ISBN 3-7873-1667-1Die Beiträge wurden mit Ausnahme des Beitrags von Pamela C. Scorzin für den von der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik im Sommer 2002 in Berlin veranstalteten Kongress „Kunst und Demokratie" verfasst. Im ersten Abschnitt der Veranstaltung werden ästhetisch-politische Positionen bezogen, unter anderem Möglichkeiten und Grenzen einer ästhetischen Reflexion über die Terrorattacken auf das World Trade Center in New York ausgeleuchtet sowie Überlegungen zu einer „patriotischen Ikone", die US-Flaggenhissung, angestellt. Unter der Überschrift „Ästhetisch-ethische Perspektiven" wird in Teil zwei Kunstkritik als demokratischer Prozess interpretiert und im letzten Part unternimmt Klaus von Beyme Überlegungen zum Thema „Künstler der Avantgarde und die Demokratie". Abschließend stellt Marie-Luise Raters die Frage „Kann Musik zur Demokratie erziehen?"
Aus dem Inhalt:
I. Ästhetisch-politische Positionen
Christel Fricke:
Kunst und Öffentlichkeit. Möglichkeiten und Grenzen einer ästhetischen Reflexion über die Terrorattacken auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 (1-17)
Pamela C. Scorzin:
Die US-Flaggenhissung als Engramm und Bildzeichen. Betrachtungen über eine patriotische Ikone in der Medienlandschaft (19-44)
Martin Jay:
Soma-Ästhetik und Demokratie. Die politische Dimension der Körperkunst (45-61)
Rüdiger Zill:
Reflexe und Reflexionen. Drei Stellungen des Gedankens zur Realität der Magie (63-82)
Hermann Pfütze:
Die Künste als Spielraum der Demokratie (83-94)
Jochen Gerz:
Im Licht der Kultur. Ein Statement (95-98)
II. Ästhetisch-ethische Perspektiven
Reinold Schmücker:
Kunstkritik als demokratischer Prozeß (99-113)
Bernd Kleimann:
Elitismus und Betroffenheitskult. Zur ethischen Valenz der Kunst (115-126)
III. Spezielle Aspekte
Klaus von Beyme:
Die Künstler der Avantgarde und die Demokratie (127-139)
Marie-Luise Raters:
Böse Menschen haben keine Lieder. Kann Musik zur Demokratie erziehen? (141-159)
Wolfhart Henckmann:
Über die Grenzen der „Kunstverhältnisse" (161-173)
Julia Schmidt-Häuer (JSH)
Dr., Referentin im wissenschaftlichen Dienst der SPD-Bürgerschaftsfraktion in Bremen.
Rubrizierung: 2.23 | 2.64 | 5.41
Empfohlene Zitierweise: Julia Schmidt-Häuer, Rezension zu: Ursula Franke / Josef Früchtl (Hrsg.): Kunst und Demokratie. Hamburg: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/14255-kunst-und-demokratie_24609, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 24609
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Dr., Referentin im wissenschaftlichen Dienst der SPD-Bürgerschaftsfraktion in Bremen.
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