/ 19.06.2013
Gerhard Wisnewski
Mythos 9/11. Der Wahrheit auf der Spur. Mitarbeit: Willy Brunner
München: Knaur Taschenbuch Verlag 2004; 311 S.; 12,90 €; ISBN 3-426-77783-Wisnewski vertritt die Auffassung, hinter den Anschlägen vom 11. September 2001 steckten keine islamischen Terroristen, sondern es habe sich vielmehr um Inszenierungen der amerikanischen Regierung zum Zwecke des Machterhalts gehandelt. Zentrales Ziel sei in erster Linie der Aufbau eines dauerhaften Bedrohungsszenarios. Es diene in erster Linie der Durchsetzung rechts gerichteter politischer Ziele sowie dem Erhalt bzw. dem Ausbau des militärischen und polizeilichen Apparates und der Überwachung und Kontrolle der Bürger. Es seien weder Terroristen noch Passagiere an Bord der Maschinen gewesen, sondern vielmehr sei es wahrscheinlich, dass unbemannte, ferngesteuerte Flugkörper (Drohnen) die Zerstörungen verursacht hätten. Im Falle der bei Shanksville aufgefundenen Absturzstelle sei überhaupt kein Flugzeug abgestürzt, vielmehr sei die Denotation auf andere Ursachen zurückzuführen. Der Autor hat bereits 2003 eine ähnliche Publikation vorlegt, die den Titel „Operation 9/11. Angriff auf den Globus“ trägt (siehe ZPol 1/04: 164 f.).
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.25 | 2.64
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Gerhard Wisnewski: Mythos 9/11. München: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/21452-mythos-911_25499, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 25499
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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