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/ 04.06.2013
Frank Schulz-Nieswandt

Ökonomik der Transformation als wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Problem. Eine Einführung aus wirtschaftsanthropologischer Sicht

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 1996 (Sozialökonomische Schriften 9); 307 S.; brosch., 89,- DM; ISBN 3-631-49544-7
Den Ausgangspunkt der Studie bildet eine Sichtweise, die Transformationen als Wandel kollektiver Identitäten versteht. Mit der Intention, nach den nichtökonomischen Voraussetzungen wirtschaftlicher Entwicklung zu fragen, wendet Schulz-Nieswandt wirtschaftswissenschaftliche Methoden auf Themen an, die auch von politikwissenschaftlichem Interesse sind. In loser Folge streift er die "EG-Integration und transnationale Hilfen" (162 ff.), das "Problem der nachhaltigen Entwicklung" (179 ff.) und das Zivilisatorische Hexagon von Dieter Senghaas (269 ff.). Trotz des originären Ansatzes bleibt der Ertrag begrenzt, da im stetigen Wechsel zwischen Länderstudien (überwiegend aus Osteuropa und den ehemaligen Sowjetrepubliken in Zentralasien), /index.php?option=com_content&view=article&id=41317spezifischen Fragestellungen und theoretischen Ansätzen die Intention der Studie verlorengeht.
Christoph Emminghaus (cem)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.222.22.622.262 Empfohlene Zitierweise: Christoph Emminghaus, Rezension zu: Frank Schulz-Nieswandt: Ökonomik der Transformation als wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Problem. Frankfurt a. M. u. a.: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/3488-oekonomik-der-transformation-als-wirtschafts--und-gesellschaftspolitisches-problem_4598, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 4598 Rezension drucken
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