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/ 19.06.2013
Margareta Drzeniek

Politische Ökonomie gradueller Handelsintegration. Eine angewandte allgemeine Gleichgewichtsanalyse des EU-Beitritts Polens

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2004 (Europäische Hochschulschriften: Reihe V, Volks- und Betriebswirtschaft 3027); 184 S.; brosch., 39,- €; ISBN 3-631-51461-1
Wirtschaftswiss. Diss. Bochum; Gutachter: D. Bender, V. Nienhaus. - Anfänglich herrschte in Polen eine euphorische Zustimmung zum EU-Beitritt, doch seit Mitte der 90er-Jahre hat sich das Blatt gewendet. Die Autorin fragt nach den politökonomischen Hintergründen dieser Entwicklung und weist darauf hin, dass sich die Zustimmung zur Integration in der Regel durch zunehmende Exporte in die Nachbarstaaten erhöht. Aber „die graduelle Implementierung der im Rahmen des Beitritts getroffenen handelspolitischen Vereinbarungen [kann auch] zum Abbruch des Integrationsprozesses führen“ (149). Ob dieses im Fall Polens zutrifft, prüft sie im empirischen Teil der stark volkswirtschaftlich ausgerichteten Studie. Sie kommt zu dem Schluss, dass eine derartige Prognose nicht bestätigt werden kann.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.75.452.222.62 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Margareta Drzeniek: Politische Ökonomie gradueller Handelsintegration. Frankfurt a. M. u. a.: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/21238-politische-oekonomie-gradueller-handelsintegration_24790, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 24790 Rezension drucken
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