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/ 04.06.2013
Birgit Quitterer

Qualifizierungsstrategien der japanischen Lokalverwaltung

Hamburg: Deutsches Übersee-Institut 1998 (Mitteilungen des Instituts für Asienkunde 296); 167 S.; 36,- DM; ISBN 3-88910-204-2
Diss. München; Erstgutachter: P. Pörtner. - Wer Tokio schon einmal besucht hat, wird vielleicht auch darüber erstaunt gewesen sein, wie eine Stadt von solchen Ausmaßen so gut und so reibungslos funktioniert. Einer der Gründe dafür liegt sicherlich in der Effizienz der japanischen Beamtenschaft. Wie deren Ausbildungsniveau erreicht und gehalten wird, ist Gegenstand dieser Studie. Am Beispiel der Bezirksverwaltung von Taito-ku, einem der insgesamt 23 Bezirke der japanischen Hauptstadt, erläutert die Autorin, wie in der Ausbildung der Beamtenschaft versucht wird, Arbeitsbereitschaft zu wecken und zu fördern. Vor dem Hintergrund der andauernden Diskussion um eine Reform des öffentlichen Dienstes in Deutschland ist dieses Thema sicherlich auch für hiesige Verwaltungswissenschaftler interessant. Aus dem Inhalt: 3. Wie läßt sich Arbeitsbereitschaft beeinflussen?; 4. Qualifizierungsstrategien der japanischen Lokalverwaltung am Fallbeispiel Taito-ku; 5. Das Metaziel der Ausbildung in der japanischen Lokalverwaltung.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.68 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Birgit Quitterer: Qualifizierungsstrategien der japanischen Lokalverwaltung Hamburg: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/4657-qualifizierungsstrategien-der-japanischen-lokalverwaltung_9921, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 9921 Rezension drucken
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